Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Thomas Miskiewicz am 17. September 2013
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Gesellschaft und Soziales

Katastrophale Organisation der Kindergartenplatzvergabe

Sehr geehrter Herr Ude,

die Kindergartenplatzvergabe in der Stadt München ist im Zeitalter der EDV und des Internet eine Zettelwirtschaft! Ist das für die Weltstadt nicht beschämend?

Warum kann die Stadt München die Vergabe der Kindergartenplätze nicht EDV- / Internet-gestützt organisieren? Ein Portal, bei dem man seine Kinder EIN MAL (anstatt 20 Mal) anmeldet und sehen kann wo man steht, in welchen Kindergarten wieviele Plätze zur Verfügung stehen oder wie lang die Wartelisten sind? Die Liste der bestehenden Möglichkeiten, die man in dieser Sache den Bürgern bieten könnte, ist schier endlos.

Heute melden alle Ihre Kinder überall an mit dem Ergebnis, dass man monatelange in der Luft hängt.

Auch wir haben unsere Tochter rechtzeitig in x Kindergärten angemeldet und haben nur Absagen bekommen. Wenn man seine abfragen Wartelisteposition abfragen will, fangen die Damen in den Kindergärten ihre Backen aufzublasen und wenn man ihnen gut zuredet fangen dann in ihrer Zettelwirtschaft zu wühlen, zu rechnen und so weiter. Die Antwort, die sie einem geben, klingt dann noch nicht mal überzeugend. Wie im 18 Jahrhundert. In der Weltstadt München. Sagenhaft!

Es ist ja nicht so, dass wir nicht am Ball blieben. Haben mehrmals überall nachgefragt, wo wir stehen und wie die Aussichten sind. Keine Chance, sagte man erst vor einer Woche. Heute, nachdem ich dann notgedrungen meine Tochter im privaten Kindergarten untergebracht habe, meldet sich einer der Kindergärten, dass sie ab Oktober eine Platz hätten. Super, so viel zum Märchen über die Lebensqualität mit Kinden in der Stadt München.

Übrigens, wenn die Stadt kein Geld für so ein System hat oder bevor so ein Auftrag zum weiteren Millionengrab öffentlicher Gelder wird, wäre das vielleicht möglich an dem High-Tech Standort München es in private Hand zu geben? Wir haben in dieser Stadt doch genügend fähige Unternehmer und Sponsoren, die uns aus diesem Chaos heraus helfen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Miskiewicz

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