Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Hermann Fritsche am 05. März 2013
4479 Leser · 174 Stimmen (-39 / +135) · 2 Kommentare

Sonstige

Hundekot

Sehr geehrter Herr Ude,

nachdem es wohl eine Pflicht zu Entsorgung von Hundekot gibt, diese aber den wenigsten Hundebesitzern bekannt ist, bzw. von den meisten Wissenden ignoriert wird, stünde doch einer Erhöhung der Hundesteuer Nichts im Wege, zumal eine Überwachung und wirksame Pflichteinhaltung durch städt. Organe nicht möglich ist.
Ist in diesem Zusammenhang eine öffentlichkeitswirksame Informationinitative machbar?
Es ist nicht nur der ästhetische Aspekt für meine Anfrage ausschlaggebend, sondern auch der gesundheitliche.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

+96

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Sabine Kiermaier
    am 06. April 2013
    1.

    Sehr geehrter Herr Fritsche, die Hundesteuer, die bereits erhoben wird, bietet keine andere Gegenleistung als die Reinigung von Hundekot. Und dafür ist der Betrag ausreichend. Es gibt ja beispielsweise keine Steuer oder Gebühr für das Wegwerfen von Zigarettenkippen, das leider von sehr vielen Rauchern selbstverständlich praktiziert wird. Und diese Kippen enthalten tatsächlich Giftstoffe, welche langlebig sind und im Boden und Wasser bleiben können. Hundekot ist nicht giftig und man muss schon direkten Kontakt damit haben, um sich mit Krankheiten zu infizieren.
    Ihre Hunde bedeuten den Hundebesitzern oft sehr viel, häufig sind es alte Menschen, die nur eine geringe Rente haben und denen eine noch höhere Hundesteuer große Probleme bereiten würde. Zudem ist wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass Menschen, die mit Hunden (oder auch anderen Haustieren leben) tendenziell gesünder sind und damit ist allen gedient!

  2. Autor Ludwig Kempfle
    am 07. April 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Fritsche,

    richtig ist, und das sollte für jeden Hundebesitzer selbstverständlich sein: Hundebesitzer sind verpflichtet, den Schmutz Ihes Tieres zu beseitigen.

    Wenn Sie allerdings glauben, die Stadt würde die Hundesteuer zur Reinigung verwenden: diese weit verbreitete Meinung ist falsch. Die Einnahmen aus der Hundesteuer dienen lt. Stadt ganz allgemein 'der Finanzierung von Dienstleistungen und Investitionen der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger'.

    Man könnte somit auch argumentieren: da die Hundesteuer nicht zielführend verwendet wird, gehört sie eigentlich gesenkt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ludwig Kempfle

    http://www.muenchen.de/dienstleistungsfinder/muenchen/107...

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