Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Frank Ehrmann am 23. Mai 2012
5520 Leser · 69 Stimmen (-4 / +65) · 6 Kommentare

Planen und Bauen

Hochsicherheitswohnen mit Aussicht?

Sehr geehrter Herr Ude,

mit Entsetzen bin ich heute über die Website der Immobilienfirma Goldgrund gestolpert. So stellt man sich also heutzutage Wohnen in München vor? Und so etwas wird genehmigt?
Gehören dann finanzielle Low-Performer (http://www.goldgrund.org/) wie ich zu dem Personenkreis die sich die Besitzer des Wohngrunds an der Münchner Freiheit hinter ihrem Sicherheitsglas sitzend anschauen können ohne sich von mir "bedroht" zu fühlen?
Vielleicht lesen Sie sich einfach mal den Artikel auf der folgenden Website durch um meinen Unmut zu verstehen.

http://www.goldgrund.org/schwabing/

Freue mich auf Ihre Stellungnahme und eine Antwort dazu wie die Stadt München gedenkt ein Leben für Normalbürger auch in Zukunft im innenstädtischen Bereich zu ermöglichen.
Vielen Dank!
mit freundlichen Grüßen,

frank ehrmann

+61

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  1. Autor Fabian Franke
    am 23. Mai 2012
    1.

    Da die Freifläche gerade eher eine kleine Grünfläche/Parkfläche ist und die Domain der Goldgrund Immobilien Organisation (interessante Rechtsform für so eine Highend Immobilienbaufirma) der Till Hofmann GmbH (Lustspielhaus und Galerie Truk Tschechtarow (rein zufällig der Sitz der Goldgrund)) gehört würde ich ja eher darauf tippen das das ein sehr schicker Protest gegen Gentrifizierung ist.
    Danke für den Hinweis auf jeden Fall ;)

  2. Autor Martin Wunderlich
    am 23. Mai 2012
    2.
  3. Autor Frank Ehrmann
    am 24. Mai 2012
    3.

    Aua. Falls dem so ist bin ich natürlich der Depp.
    Trotzdem wäre es natürlich interessant zu wissen was die Stadt München gegen Gentrifizierung zu unternehmen gedenkt.

  4. Autor Andreas Mucker
    am 09. Juni 2012
    4.

    Wie schon geschrieben: Eine Satire. Vgl. auch: http://www.youtube.com/watch?v=sddhTdt3GaM

  5. Autor Trinitis Carsten
    am 14. Juli 2012
    5.

    Das ist zwar eine ganz hervorragende Satire, aber die Antwort würde in etwa so lauten:

    "... ich pflichte Ihnen bei, daß gerade in Schwabing das Münchner Lebensgefühl erhalten werden muß. Auch ich kann mich noch gut erinnern, als ich als Schüler über die Münchner Freiheit geradelt bin und die Atmosphäre genossen habe.
    Leider sind der Stadt in diesem Fall jedoch die Hände gebunden, da aufgrund gegebenen Baurechts keine Möglichkeit besteht, hier korrigierend einzugreifen. Ich darf Ihnen jedoch versichern, daß die zuständigen Behörden alles unternehmen werden, um eine möglichst verträgliche Verdichtung zu gewährleisten."

  6. Autor Anne-Sophie Gerber
    am 27. Juli 2012
    6.

    Ja, soweit sind wir schon. Armes München! Und in diesem Komplex will man lieber tot als lebendig sein.

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