Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor German Forster am 30. September 2010
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Sonstige

Handel im Werstoffhof

Sehr geehrter Herr Ude,

gestern im Gespräch mit einem Bekannten erfuhr ich, daß ich hier vielleicht Antwort auf meine Frage erhalte.

Es war dieses Jahr vor den Sommerferien...
Ich fuhr zum Wertstoffhof in die Thalkirchner Straße um meinen Sperrmüll (Altmetall) abzuliefern.
Beim Einwerfen in den Metallcontainer sah ich das Seitenteil einer alten antiken Gartenbank, - genau dieses Teil ist bei meiner Bank gebrochen und seit Monaten suchte ich im Internet danach ohne fündig zu werden.
Ich fragte einen Angestellten des Wertstoffhofes ob ich mir das Altmetall nehmen dürfte oder ob er es für die "Halle 2" reservieren würde. Beides wurde verneint, da dies nicht erlaubt sei. Schade, sehr schade dachte ich mir.
Ein paar Tage später brachte ich Grüngut und mußte mit Unverständnis zusehen, wie mehrere Männer (anatolischer Abstammung) einen großen weißen Mercedeskastenwagen mit Sperrmüll beluden welcher zum einen vor den Containern (Waschmaschinen etc) und zum anderen in den Containern (Elektroschrott - Monitore, Computer etc) stand.
Ein Mitarbeiter des Wertstoffhofs (vermutlich gleicher Herkunft) hat es sich sogar vergelten lassen.
Ähnliches, allerdings ohne die Aktion bis zum Ende zu verfolgen, hatte ich bereits letztes Jahr im Wertstoffhof an der Truderinger Straße beobachtet, ohne mir dabei etwas zu denken.
Grundsätzlich freut es mich wenn man Menschen helfen kann bzw mit Waren welche andere Menschen nicht mehr benötigen eine Freude bereiten kann.
Andererseits allerdings, muß ich gestehen bin ich enttäuscht, da áuf den Wertstoffhöfen wohl nicht mit gleichem Maß gemessen wird.
Meine Frage deshalb an Sie, sehr geehrter Herr Ude: Gibt es eine einheitliche Regelung für den Handel in den Münchner Wertsoffhöfen? Wer darf dort wann welche Waren mit oder ohne Bezahlung mitnehmen?
Und weshalb werden Unterschiede bei den Mengenabgaben gemacht. Ich mußte bereits ÖFTERS schon mit ansehen wie man Bürger des Hofes verwies, weil der Grüngutanteil zu hoch war; auf der anderen Seite kommen ausländische Mitbürger mit Ihren Transportern vollbeladen mit 3,4,5 Kubikmeter Sperrmüll, die problemlos abladen dürfen.

Für die Beantwortung bedanke ich mich schon im voraus.

Mit freundlichen Grüßen aus Obergiesing
German Forster

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