Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Petra Langkamp am 12. April 2013
7973 Leser · 278 Stimmen (-26 / +252) · 5 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Grünfläche für Kindertagesstätte

Sehr geehrter Herr Ude,

ich betreibe inzwischen im achten Jahr das Montessori-Kinderhaus am Harras in der Karwendelstraße 34. Lange Zeit habe ich mich bemüht den Garten, der mit zu dem Anwesen gehört, täglich für eine begrenzte Zeit nutzen zu dürfen. Das scheiterte im letzten Jahr definitiv an ein paar wenigen Eigentümern der Eigentümergemeinschaft. Meine Frage ist: zwischen Karwendelstraße 34 und 36, sozusagen in der Verlängerung der Sylvensteinstraße,befindet sich ein ungenutzter verwilderter Grünstreifen, der laut meiner Information der Stadt gehört. Gäbe es eventuell die Möglichkeit, einen Teil dieses Grünstreifens zu pachten, um darauf einen kleinen Spielplatz und einen Garten anzulegen? Unsere Kinder hätten so gerne ein kleines Stück Erde, auf dem sie ein bisschen gärtnern und vor allem wieder ein Apfelbäumchen pflanzen können. Das hatten wir schon im Vorgarten getan und mussten es wieder herausreißen.

Ich freue mich Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen

Petra Langkamp

P.S. Unter www.montessori-harras.de finden Sie Informationen zum Kinderhaus

+226

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Antwort
von Christian Ude am 20. August 2013
Christian Ude

Sehr geehrte Frau Langkamp,

zu allererst möchte ich mich herzlich für ihr großes Engagement im Montessori-Kinderhaus bedanken.

Ihren Wunsch, einen kleinen Spielplatz und einen Garten für die Kinder anzulegen, kann ich gut nachvollziehen. Leider befindet sich aber das von Ihnen genannte Grundstück nicht im Besitz oder Eigentum der Landeshaupt- stadt München, somit sind uns die Hände gebunden. Der einzige Tipp, den ich Ihnen also geben kann, ist das Grundbuchamt. Bei berechtigtem Interesse können Sie dort gegen eine Gebühr erfragen, wem die Grünfläche gehört. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihr Vorhaben.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Ude


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  1. Autor Wolf Hoefler
    am 31. Mai 2013
    1.

    Und, werter Herr Ude, falls nichts dagegen spricht, daß die Grünfläche durch die Tagesstätte genutzt wird, sollte es doch auch kostenfrei gehen, oder ?
    Welche Möglichkeiten hat die Stadt eigentlich Frau Langkamp bei einer evtl. erforderlichen gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Eigentümergemeinschaft - sofern diese nicht bereits erfolgt ist - mit dem Ziel der Nutzung der dort vorhandenen Grünflächen - zu unterstützen ? Die Einrichtungen verfügen in der Regel nicht über die finanziellen Mittel, um solche Streitigkeiten vor Gericht zu führen.
    Unterstützung durch eine Stadt, die sich als kinderfreundlich präsentiert, wäre angebracht.
    Vielen Dank im Voraus und freundlichen Gruß

    Wolf Hoefler

  2. Autor Carmen Schrader
    am 04. Juni 2013
    2.

    Da es leider ein; zwei Eigentümer gibt, die es tatsächlich schaffen die rechtmäßige Nutzung des Hinterhofgartens zu verhindern, wäre das eine perfekte Alternative.
    An dieser Stelle ein „DANKE SCHÖN „ an die vielen anderen Eigentümer und Anwohner die immer nett zu den Kinder sind, und sich auch für sie interessieren.
    Dieser kleine Grünstreifen ist sehr stark verwildert und das Dickicht ist auch kein wirklich schöner Anblick, da er leider als Müllplatz für Dosen, Kippen und Plastik verwendet wird.

    Ein schön angelegter Garten mit Spielplatz wäre ein Gewinn für alle.

  3. Autor cornelia schrader muggenthaler
    am 04. Juni 2013
    3.

    Vielleicht muss man nochmals mit den beiden Eigentuemern reden.
    Es ist schwer vorzustellen,dass es Menschen gibt die etwas gegen Kinder im Garten haben. Noch dazu diese ja den Garten renovieren wollen. Vielleicht haben diese Eigentuemer ja einfach nur Angst um Ihre Mittagsruhe. Die muss natuerlich eingehalten werden. Aber all das koennte man via Hausordnung und Vertrag doch regeln.
    Vielleicht haben die Eigentuemer auch Angst, das Kosten enstehen.
    Man koennte doch einen Kostenplan erstellen, was die Renovierung und Nutzung des Gertens fuer alle Kinder und Erwachsene kostet.
    Ich bin gerne bereit 300 Euro fuer die Renovierung zu spenden. Vorausgesetzt die Kinder bekommen Nutzungszeiten fuer den Garten.
    Es waere ein Gewinn fuer Alle.
    Lieber Herr Ude, bitte versuchen Sie noch mal an die Eigentuemer zu appelieren. Die einfachste Loesung waere der Garten im Haus .
    Mit freundlichen Gruessen
    Cornelia Muggenthaler
    sent from iphone

  4. Autor Marion Stadler
    am 05. Juni 2013
    4.

    bin sowas von dafür, nach der ewigen und nervtötenden Suche einer meiner Mitarbeiterinnen nach einem Grippenplatz, ist jetzt ihr Sohn dort, der soll bitte für das Drama vorher entschädigt werden. Und ungenutzt und verwildert ist ja nun wirklich keine richtige Nutzung.

    Danke Herr Ude

  5. Autor Gerd Eickelberg
    am 09. Juni 2013
    5.

    Eigentlich respekt- und taktlos, das die die selbst Kinder waren, ihren eigenen und anderen Kindern die kreative Kindheit verweigern!
    Es geht natürlich (abgeleitet von Natur -unser aller Lebensgrundlage) besser!
    Ich wünsche mir nicht nur zu diesem Problem eine ehrliche Antwort ihres Verhältnisses zur natürlichen Nachhaltigkeit, Herr Ude.
    Danke
    Gerd Eickelberg

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