Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Andreas Grassl am 05. November 2012
4197 Leser · 102 Stimmen (-3 / +99) · 1 Kommentar

Sonstige

Glasfaserkabel im Rückgebäude

Sehr geehrter Herr Ude,
meine Frau und ich wohnen in der Au in München in einem Rüchgebäude im Hinterhof und üben unseren Beruf von zuhause aus aus. Dabei sind wir auf eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung angewiesen. Es wäre dabei für vielerlei Anwendungen sehr hilfreich, einen schnellen Anschluß zu haben, gerade auch, weil wir beide in der Medienbranche tätig sind. Nun habe ich für uns am 22.11.2010 bei M-Net, also den Stadtwerken München, einen der medial groß kommunizierten Glasfaseranschlüsse bestellt.
Ich habe mich darum gekümmert, daß die Eigentümergemeinschaft unseres Hauses (die übrigens auch alle gern schnelles Internet hätten) dem Anschluß zustimmt und habe mich in diversen Schreiben an M-Net gewandt, wann der Anschluß denn nun gelegt werden wird. Am 23.04.2012, also ziemlich genau anderthalb Jahre später, kam schließlich ein Schreiben, in dem mitgeteilt wurde, daß der Anschluß aus technischen Gründen nicht gelegt werden kann und daß M-Net trotz der Tatsache, daß die komplette Au inzwischen mit Glasfaserkabel erschlossen ist, von dem Auftrag zurücktritt. Auch telefonische Nachfragen bei M-Net wurden mit akustischem Schulterzucken beantwortet, die Damen am Telefon konnten mir keinerlei weitere Auskunft geben, was ich tun oder an wen ich mich wenden könnte, oder auch nur um welche technischen Probleme es sich denn genau handelt. Es gibt jedoch in unserem Haus normales Internet, Kabelanschluß, Telefon, kaltes und warmes Wasser, die Zufahrten sind weder durch Felswände, Schluchten noch durch Wasserfälle blockiert, so daß sich die Frage stellt, welche unüberwindlichen Schwierigkeiten es sind, die unserem Glasfaseranschluß im Wege stehen.
Es ist mir klar, daß es bei unserem Problem nicht um Leben oder Tod geht, dennoch würden wir gerne an der "Zukunft des Internet" teilhaben und wir fragen uns nun, ob wir davon ausgeschlossen bleiben sollen, weil wir Bewohner eines Rückgebäudes sind. Können Sie uns weiterhelfen?
Besten Dank und mit freundlichen Grüßen, Andreas Grassl

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Gerd Unger
    am 05. November 2012
    1.

    Sehr geehrter Herr Grassl, bautechnisch aufwändige und kostspielige Glasfasertechnik ist eher schon wieder ... Nach all dem Ärger, den Sie hatten: Informieren Sie sich vielleicht einfach über die LTE-Technik. Da brauchen Sie - Achtung, Laie spricht: - nur noch Strom und Radio- und Fernsehwellenempfang ;) Nein, als Laie kommt man kaum mehr mit ... Viel Erfolg!

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