Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Marcus Smith am 02. Juni 2009
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Gesellschaft und Soziales

Geld in Millionhöhe zum Fenster hinaus! Wer spielt mit

Sehr geehrter Herr Ude,

ich würde Ihnen gern eine Frage stellen.

Um die Kausalität und Substanz der Frage zu verstehen, bedarf es eines kurzen Ausflugs in die Welt der Fakten.

Seit Jahrzehnten sieht sich die Stadt mit einer Schicht Mitmenschen
konfrontiert, die sich durch ihre besonderen sozialen Schwierigkeiten beschreiben läßt. Als Hilfe werden die aberwitzig höchsten Kosten geleistet, effektive Änderungen ergeben sich jedoch weder für die Betroffenen, noch für das kommunale "Steuersäckl", weil bisherige
Gegenmaßnahmen an der Lösung vorbei finanzieren, als lösche man immer das selbe brennende Haus.
Zwar fördert man städt. Unterkunftsheime und auch das großzügige SGXII bewilligt zur Bekämpfung dieser Misere die utopischsten Kosten, aber möchten Sie in einem Männerwohnheim zu zweit mit jemand Fremden schlafen und wo man in der Zeit von 8 bis 14 das Haus verlassen muss? Die Wohnbedingungen sind teilweise unwürdig und Perspektiven ungenügend, denn sie fürhen zu keine Veränderung.

Nur die Betrachtung der Konotation deduktiver Argumentationsketten
vermag es, wo finazielle Gutachten, Sozialprognosen und viele weitere Expertenmeinungen einbezogen werden, die Kernaussage der Fragestellung auszuformulieren und zu verdeutlichen, dass bisherige Strategien falsch und meine Konzeptionen und Interventions-Programme der richtige Lösungsweg für alle Beteiligten sind.

Wirtschaftswissenschaftlich fundierte Bewertungen regen daher die Frage an, weswegen diese Stadt keine Groß- Immobilie fördert und auch keinen engagierten Initiatoren, in der Betroffene in Appartements zu wesentlich günstigeren Bedingungen leben können, ohne auf weitere wichtige Leistungen wie sozialtherapeutische Betreuung, verzichten zu müssen.

Ich weiß, Herr Ude ist ein wichtiger Föderat, dennoch kritisiere ich
die bisherige Situation - rein metaphorisch ausgedrück ergibt es keinen Sinn, das selbe brennede Haus immer wieder zu löschen.

Ich freue mich über Ihre Antwort und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

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