Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Liane Riss am 18. April 2011
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Mobilität und Verkehr

Gehweg in der Fürstenrieder Straße lebensgefährlich

Sehr geehrter Herr Ude,
wir haben ein Ladengeschäft in der Fürstenrieder Str zwischen Hohenwarter Str und Aindorfer Str.
Es ist mittlerweile lebensgefährlich, aus der Türe zu treten, da ständig Autos und Klein-LKW in beide (!) Richtungen auf dem Gehweg fahren.
Die Polizei sagt, wir sollten immer sofort anrufen (!) und uns außerdem ans KVR wenden, damit Pfosten gesetzt werden. Das KVR sagt, wir sollen die Polizei anrufen, Pfosten seien zu teuer. Früher gab es Pfosten - kein Mensch weiß, warum diese entfernt wurden.
Erst gestern wurde eine Mitarbeiterin fast angefahren, weil sie nicht erst vorsichtig aus der Türe geschaut hat, ob wohl von irgendwo ein Auto kommt. Es hat sich schon eingebürgert, dass Fahrzeuge über den Gehweg zur Hohenwarter Str abkürzen, um einen Stau an der Fußgängerampel Camerloher Str zu umfahren. Das kann es ja wohl nicht sein.
Sehr geehrter Herr Ude, es ist schon ärgerlich, dass der Gehweg trotz breitem vorhandenen Radweg als gegenläufige Radrennstrecke genutzt wird, aber Autos haben dort wirklich nichts zu suchen. Wir möchten Sie gerne einladen, damit Sie sich ein Bild davon machen können - es muss doch nicht erst wieder etwas passieren, bis sich mal jemand dafür verantwortlich fühlt.
Bitte helfen Sie uns: wer ist nun tatsächlich dafür zuständig? Unser Hausherr hat schon dem KVR angeboten, die Kosten der Installation und des Unterhalts der Pfosten zu übernehmen - aber nichts geschieht. Wenn wir Autofahrer mal rechtzeitig "erwischen" und darauf ansprechen, müssen wir uns noch beschimpfen lassen und davor Angst haben, angegriffen zu werden.
Abgesehen davon, dass jederzeit Passanten aus der Hohenwarter Str um die Ecke kommen können - immerhin haben wir in unserem Haus auch eine Arztpraxis, die von älteren Leuten besucht wird - die früheren Pfosten waren nicht ohne Grund dort. Und wir zahlen auch genügend Gewerbesteuer - da kann man doch nicht sagen, die Sicherheit der Leute sei zu teuer - das Geld für Pfosten müsste noch drin sein, vor allem, wenn wir uns doch beteiligen würden.
Sehr geehrter Herr Ude, wir hoffen sehr auf eine Lösung von "oben" - es ist doch nur ein kleiner Pfosten...
Können wir auf Ihre Hilfe bauen?
Herzlichen Dank!

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