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Autor helene schlipf am 02. August 2012
4445 Leser · 116 Stimmen (-35 / +81) · 6 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

gänseklo münchen

lieber herr ude,
ich stellte vor einigen tagen fest, daß im michaelibad praktisch kein liegeplatz auf der wiese zu finden ist ohne gänsekot. gleiches gilt übrigens für den westpark. ist es denn nicht möglich, diese überdimensionalen gänseklos zu reinigen? das ganze ist unappetitlich und wahrscheinlich gesundheits-schädlich.

+46

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Kommentare (6)Schließen

  1. Autor Björn Drubel
    am 02. August 2012
    1.

    Frau Schlipf, sie baden in FREIER NATUR und regen sich über Gänsekot auf? Warum gehen Sie dann nicht INS Michaelibad...dort dürften Sie keinen Gänsekot finden...also mir liest sich ihr Beitrag eher wie ein Aprilscherz...sowas kann doch niemand enst meinen!

  2. Autor Alexandre H.
    am 03. August 2012
    2.

    Guten Tag Herr Drubel, guten Tag Direktzu-Leser,
    Ich vertrete zumindest teilweise die Meinung/Belange der Frau Schlipf.
    Auch immer wenn man das Michaelibad ein FREIbad nennt, heißt es nicht automatisch, dass dessen Liegewiese ganz "naturbelassen" werden soll. Für die Sauberkeit der Wiese muss der Betreiber schon sorgen. Letztendlich die Wiese ist für die Nutzer da, nicht für die Gänse!
    Wenn es aber um die "Urbanen Freiräume" (den Begriff habe ich grade aus der Wikipedia geholt) geht, bekannt sind sehr oft Fälle von "Überpopulation" bei bestimmten Tierarten. Ggf. müssen in solchen Fällen Biologen passende Maßnahmen ergreifen um die Tierpopulationen in Gleichgewicht zu erhalten. Das passiert oft z.B. im Englischen Garten.
    Selbst tue ich schon die mit Kot beschmutzten Bereichen des EGartens vermeiden...

  3. Autor helene schlipf
    am 06. August 2012
    3.

    ich habe mich schlau gemacht: in den 70er Jahren soll es in Europa ca. 20.000 Graugänse gegeben haben. Heutzutage sollen es über 250.000 sein und das Brutareal wurde bis Süddeutschland ausgedehnt. In Süddeutschland gab es wohl früher keine Graugänse. Und anscheinend spricht sich auch der Tierschutzverein gegen Dezimierungsversuche der Stadtverwaltung aus.
    Heute waren übrigens im Westpark auf der großen Freizeitwiese über 200 Graugänse!
    Diese Zahlen sprechen ja wohl für sich.

  4. Autor Björn Drubel
    am 10. August 2012
    4.

    Au Backe..ich fall vom Hocker wenn ich sowas lese! Und sie haben wirklich Zeit die Gänse zu zählen? meine Güte...ich trinke in der Zeit lieber meine Kaffee und les die Zeitung....

  5. Autor Inge Fichtbauer
    am 19. August 2012
    5.

    Frau Schlipf, ich kann diese unmöglichen Zustände im Michaelibad nur bestätigen. Ende Juli war es besonders schlimm. Ärgerlich fand ich auch das man vor Öffnen des Bades nichts sauber gemacht hat, aber als mittags ein Werbestand aufgestellt wurde, ist der Rasen sauber gespritzt worden. Für zahlende Gäste war das aber wohl nicht notwendig. Ich weiss aber auch, das es in der Zwischenzeit mehrere Beschwerden gegeben hat und die Situation hat sich augenscheinlich auch gebessert.

  6. Autor Plinia Aigner
    am 27. September 2012
    6.

    Wer schon mal in einen Gänsehaufen getreten ist oder sein Kind / seinen Hund mühsam davon abhalten musste, einen solchen gleich zu verspeisen, kann die Bedenken von Frau Schlipf sicherlich gut verstehen. Es handelt sich bei den Haufen um ganz andere Kaliber als bei Taubendreck. Ausserdem übertragen Gänse genausogut Salmonellen und ähnliches wie andere Vögel auch. Es ist bestimmt nicht notwendig, die Gänse zu dezimieren. Möglicherweise hilft es auch schon, es ihnen etwas weniger "kuschelig" zu machen und die Landeplätze häufiger zu reinigen.

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