Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Monika Künzl am 04. Mai 2011
7492 Leser · 79 Stimmen (-6 / +73) · 2 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Fußgänger in München, das ist lebensgefährlich!

Sehr geehrter Herr Ude,

wenn man durch München geht, ist das sehr oft lebensgefährlich.

Sie haben München selbst zur Radlhauptstadt ernannt!!!

Es gibt aber wenige Radfahrer die rücksichtsvoll Fußgängern begegnen.

Ob auf Gehwegen oder auch in der Fußgängerzohne überall muß der Fußgänger damit rechnen von einem Radahrer, behindert oder gefährdet und belästigt zu werden. Das ist ein großes Ärgernis. Egal ob auf einem ausgewiesenen Gehweg oder auf einer Wiese in den Isarauen, nirgens ist man sicher. Sogar in Reiseführern anderer Nationen wird vor den rücksichtslosen Radfahrern in München gewarnt. Das ist keine Reklame für diese Stadt!!

Seit Sie München zur Radlhauptstadt ernannt haben, scheint das für viele Radfahrer ein Freibrief für das rücksichtslose umgehen mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu sein.

Könnten Sie bitte in Zukunft bitte auch darauf hinweisen, dass es nicht nur Radfahrer, sondern auch schutzlose Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer, wie Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kindern usw. auf Münchens Straßen gibt ?

Danke für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

M. Künzl

+67

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Erich Kirchmayer
    am 05. Juni 2011
    1.

    Da stimme ich zu! Als Fussgänger lebt man in München inzwischen gefährlich. Die Autos bleiben wenigstens auf der Strasse, die Radler rasen auch über die Gehwege. Und bei "rot" . Früher konnte man ziemlich sicher sein: Wenn die Gehwegampel "grün" zeigt, kann man gefahrlos die Strasse überqueren. So hat man es schon als Kind in der Grundschule gelernt. Das gilt heute längst nicht mehr, denn auch wenn alle Autos stehen - mit Radlern muss man immer rechnen, vorallem an reinen Fussgängerüberwegen.

    Und die Kampagne "Radlhauptstadt" kommt an - negativ. Neulich zeigte mir ein Radler den Stinkefinger, als ich ihn am Gehweg(!) auf sein Fehlverhalten angesprochen hatte. Er rief nur "Radlhaupstadt, weist Bescheid, oda?"

  2. Autor Juliane Gambke
    am 01. Juli 2011
    2.

    Ich kann Ihnen nur teilweise zustimmen. Ich bin zu gleichen Anteilen Autofahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer und was man da an Unachtsamkeiten der Fußgänger erlebt ist erschreckend. Ohne sich auch nur einmal umzuschauen wird da auf Fahrradwegen herumspaziert, der Hund eben dort Gassi geführt, der Einkaufswagen abgestellt etc. pp." Was aber auch stimmt ist, dass es immer wieder Fahhradfahrer gibt, die sich großzügig selbst Vorrang vor allen anderen Verkehrsteilnehmern ohne jegliche Vorsicht oder Rücksichtnahme gewähren.
    Wenn alle Verkehrsteilnehmer vor- und umsichtig und rücksichtsvoll im geteilten Verkehrsaum agieren, gibt es keine Probleme. Dies gilt aber nicht nur für Fahrradfahre sondern eben auch für Fußgänger.
    Was die sog. "Radlhauptstadt" betrifft - davon ist München noch unendlich weit entfernt. Vielleicht wäre es ja mal ein Schritt alle Fahrradwege auf die Straße zu verlegen. Die ohnehin viel zu engen Fahrradwege verschärfen die Problematik zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern nur.

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