Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Anke Eva Krüger am 01. November 2010
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Sonstige

Freiluftkneipenleben Feilitzschstr bis zum Sonnenaufgang

Sehr geehrter Herr Ude,
ich wohne seit gut 7 Jahren über der Galerie Roucka mit Blick auf Suresness, also eigentlich traumschön.Seit 1.8.2010 kann ich nicht mehr bei offenem Fenster schlafen, weil sich das Kneipenleben auf der Feilitzschstr. ausgedehnt hat, als sei immer noch Fussball WM, bis 3 h oder auch 5:30 . Seitdem weigert sich auch mein Partner, bei mir zu übernachten, weil dies bei geschlossenem Fenster zu Kopfweh und schlechten Träumen führt.
Das betrifft die Werneckstr. mindestens bis Hausnummer 18 und die Feilitzschstr. bis Nr. 31.
Die armen Raucher stehen nun draussen, trinken, grölen, urinieren und übergeben sich gerne auch in der Einfahrt von Suresness, also direkt unter meinem Fenster, so dass ich jede jämmerlichste menschliche Regung mitanhören muss. Dort empfehle ich einen Bewegungsmelder zu installieren- Licht weckt Tote:-) Lärm ist bekanntlich die größte Stressquelle und hier ist es inzwischen nachts wesentlich lauter als am mittleren Ring.
Es erscheint nicht nur mir grotesk, wenn wir im Haus Rücksicht aufeinander nehmen und ab 22 h still sind, wenn es draußen dann derartig hässlich laut wird.
Vorschläge:
a) Rauchverbot in den Kneipen ab 22 h wieder zurücknehmen, damit die armen Menschen, die so ungern Zuhause sind, wieder bei geschlossener Tür in den Kneipen ( Peaches, Gummizelle, Hopfendolde und Filou) bleiben, rauchen, sich betrinken, urinieren, sich übergeben und singen dürfen und MÜSSEN.
Ab 22 h Verbot sich VOR den Kneipen aufzuhalten, sonst Bußgeld ( Einnahmequelle). Ich bin sicher, dass die Kneipengänger dann auch nicht mehr soviel Alkohol trinken müssen,wie jetzt, um nicht mehr spüren zu müssen, wie kalt es draußen nachts ist.
b) Arbeitsbeschaffung: unbestechliche Wächter anstellen, die jeden Abend von 22-3 h auf und ab gehen und über Zimmerlautstärke auf der Strasse achten, indem sie freundlich jedem in 3 Sprachen erklären, dass wir alle nur zu Gast sind und gerne aufeinander Rücksicht nehmen...und auch darüber informieren, dass es in den Kneipen auch Toiletten gibt.
Frage: was halten Sie von meinen Vorschlägen oder haben Sie eine andere Lösung ? Alle 30 Minuten die Polizei anzurufen , was ich noch nie getan habe, kann es nicht sein - diese Ruhe hält jeweils nur 7 Minuten, wie ich es beobachtet habe.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit,
mit freundlichen Grüßen, Anke Eva Krüger

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