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Autor Maria Käser am 27. Januar 2012
7232 Leser · 86 Stimmen (-0 / +86) · 4 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Flüchtlingsunterkünfte

Sehr geehrter Herr ude,
München und gesamt Bayern ist wieder in der Situation, verstärkt Flüchtlinge aufzunehmen. Dementsprechend wurden auf die Schnelle in vielen Stadtteilen Flüchtlingsunterkünte errichtet. In der Zeitung habe ich einen Beitrag gelesen, daß Jugendliche Flüchtling in Hungerstreik getreten sind, ob der Zustände in diesen Flüchtlingsunterkünften. Dazu habe ich vor ein paar Tagen auch einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo vor Ort gezeigt wurde, wie die Zustände in diesen Unterkünften sich darstellen. Ja, die Zustände sind teilweise katastrophal. Völlig verdreckte Küchen-, Sanitär- und sonstige Einrichtungen. Die Fremdputzfirma, so wurde in dem Fernsehbeitrag erwähnt, käme zu selten, um diese Einrichtungen ordentlich sauber zu halten.
Hier meinte ich schon falsch gehört zu haben; "die Fremdputzfirma"! Diese Jugendlichen leiden unter Langeweile, mangelnder Ablenkung und öden sich den ganzen Tag an.
Meine Frage hierzu: warum ist es nicht machbar, daß diese Jugendlichen selbst für die Sauberkeit und den Zustand ihrer Einrichtung, in der sie ja meist einige Monate verbringen, sorgen und sich kümmern. Warum gibt es z. B. keinen Küchendienst der für die Reinigung der Küche, oder der sanitären Anlagen abwechselnd zuständig ist? Mit leuchtet nicht ein, warum man das diesen Jugendlichen nicht zumuten kann. Natürlich ist es einfacher, kaputte Ofenplatten ständig zu erneuern, aber das ist nicht Sinn und Zweck, finazielle Mittel, die man sicherlich sinnvoller, z. B. Deutschkurse, hierfür auszugeben. Sollten diese Jugendlichen nicht vertraut gemacht werden, mit einem verantwortungsbewußtem Umgang ihnen zur Verfügung gestellter Einrichtungen?

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  1. Autor Martin Krafft
    am 27. Januar 2012
    1.

    Wer übernimmt die Führung, Motivation und Kontrolle dieser Jugendlichen? Selbst werde die sich kaum organisieren, zumal sie ja gewöhnt sind, daß es jemand für sie macht…

  2. Autor Maria Käser
    Kommentar zu Kommentar 1 am 30. Januar 2012
    2.

    ich würde mal sagen, daß diese Jugenlichen in diesen Unterkünften nicht den ganzen Tag unbeaufsichtigt und alleine sind. Sicherlich gibt es einen Verantwortlichen, Betreuer, Soz.Päd. die sich darum kümmern könnte.

  3. Autor Lothar Volz
    am 01. Februar 2012
    3.

    Man müsste die beiden Spüche " Sei mein Gast, fühl dich wie zuhaus" und "Einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" miteinander verknüpfen, dann hätte man eine perfekte Lösung!

  4. Autor Korbinian Beischl
    am 12. März 2012
    4.

    ...drehen wir den Spieß mal um - ich demonstriere im Irak oder Afghanistan: "Bayern von Deutschland unterjocht - für ein unabhängiges Bayern - für bayerisch als Lernsprache an Schulen" - und trete dann in den Hungerstreik ! Die örtlichen Behörden würden mir so was was husten!!!! Ich bin allen Kulturen aufgeschlossen - habe vier Erdteile bereist - aber ich sage immer: Es kann in Deutschland die prächtigste Moschee entstehen - sobald die erste christliche Kirche in Mekka steht - so schaut's aus ! Toleranz bitte - aber von ALLEN Seiten!

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