Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Horst Zsifkovits am 26. Juli 2011
4982 Leser · 96 Stimmen (-20 / +76) · 1 Kommentar

Planen und Bauen

Fertigstellung Theresienhöhe

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude,

ich benötige als Anwohner der Theresienhöhe Ihre Hilfe.

Meine Nachbarn und ich werden als Bezieher den Neubauareals auf der Theresienhöhe arg durch die nicht fertig gestellten Bauarbeiten belastet. Konkret geht es um das riesige Bauloch gegenüber der Medienfabrik, an der Ganghoferstrasse. Seit vielen Jahren soll dort ein Gewerbebau errichtet werden, der den Bahnschall reduziert. Nicht nur, dass das Grundstück nicht ausgeschrieben wird, wird es seit einigen Jahren an ein Bauunternehmen vermietet, um dort ein Gerätelager zu betreiben. Somit gibt es Anstelle von Schallschutz noch mehr Lärm und vor allem Staub.
Es ist wirklich ärgerlich, dass die Stadt München exorbitant hohe Grundstückspreise für die dort errichteten Eigentumswohnungen erzielt hat und dann die Bewohner über 10 Jahre nach der Errichtung der Wohnungen immer noch auf den nötigen Schallschutz und die Gesamtfertigstellung des Areals warten läßt.
Zum Zeitpunkt der Errichtung der Medienfabrik hatte die Accumulate durchaus Interesse an dem Grundstück, in wie weit das Grundstück heute zu vermarkten ist, wäre zu prüfen.

In Summe hängt doch die Entwicklung der ganzen Ecke davon ab, dass hier eine attraktive Lösung gefunden wird, wie sie etwa schon vor vielen Jahren auf der anderen Seite des Bavariaparkes gefunden wurde, mit Supermarkt, Gastronomie, Büros, Geschäften.

Für Ihre Bemühungen in dieser Angelegenheit wäre ich und sicher viele weitere Anwohner, Ihnen wirklich dankbar.
mit besten Grüßen
Horst Zsifkovits

+56

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  1. Autor Oliver Kreuter
    am 26. Juli 2011
    1.

    Als benachbarter Anwohner kann ich mich der Bitte von Herrn Zsifkovits nur anschliessen.
    Die Baulücke an sich wäre für eine Weile noch zu verschmerzen.
    Es bleibt ja weiterhin zu hoffen, daß die geplante Gewerbe-Bebauung irgendwann einmal realisiert wird.

    Aber ein "Bau-Maschinenpark" mit allem Lärm, Staub und Ungemach, ohne Aussicht auf ein Ende, und ohne Nutzen für die direkten Anwohner passt einfach nicht in ein Wohn und Büroquartier.
    Hier klaffen der Anspruch, ein lebenswertes Viertel zu schaffen, und die Realität einer "mal eben so genutzten" Brache doch sehr weit auseinander.
    Als 2002 das Gelände der alten Messe bebaut wurde war es klar, daß bis zum Abschluss aller Baumassnahmen noch einige Zeit vergehen würde - neun Jahre später sollte die Geduld der Bewohner im Quartier nicht mehr als notwendig strapaziert werden.
    Auch wenn das Terrain bislang nicht verkauft werden konnte wäre es mehr als wünschenswert, das zumindest bis zum Beginn der Bauarbeiten Ruhe einkehrt.

    Ich bin sicher, daß eine Baufirma auch an anderen und geeigneteren Orten Maschinen abstellen und Kabelrollen lagern kann. Im Interesse der Anwohner wäre es angeraten, das Gelände nicht noch länger an die Baufirma zu vermieten.

    Mit besten Grüßen,

    Oliver Kreuter

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