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Autor G. Lauterbach am 20. Dezember 2011
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Mobilität und Verkehr

Feinstaubplakette zum 1. Oktober 2012

...wir haben in unserer Familie ein Auto, einen Smart CDI Bj. 2004 mit besten Abgaswerten, erst 84.000 km drauf. Wir sind damit sehr zufrieden da es nur 3,5 ltr Dieseltreibstoff verbraucht. Wir benützen das Fahrzeug regelmäßig, u.a.- auch in der Innenstadt um dort Einkäufe zu tätigen. Ich bin Renter und habe eine nur geringe Rente und der kl. Smart kostet sehr wenig an Steuern und bei 38 Jahre unfallfreies Fahren fast keine Versicherung. Ich muß vorrausschicken das ich durch ein Hüftleiden gehbehindert und deshalb auch froh bin nie weit laufen zu müssen. Hinzu kommt das wir, auf Grund der geringen Abmessungen des Autos von 2,50 mtr. eigentlich immer einen Parkplatz finden. Da es für dieses Modell, bzw. Bauj. kein Umrüstsatz für einen nachträglich einzubauenden Feinstaubfilter gibt, bedeutet dies, ab dem 1 Oktober 2012, Fahrverbot in der Innenstadt Münchens. dann müssten wir unseren Nachbarn bitte dass er uns mit seinen alten, stinkenden Benziner, (Opel Omega Bj.1992, 12-15 ltr. Verbr.) fährt, denn der hat eine grüne Plakette. Erklären sie mir bitte, welche Logik hinter so einem Unsinn der Umweltplakettenentscheidung liegt?
Einen neuen Smart Diesel können wir uns aus finaziellen Gründen nicht leisten, also was nun?
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit,
mit freundlichen Grüßen,
G. Lauterbach

Anhang: habe dieseErklärung bei "wikipedia" gefunden, wer soll das noch verstehen?

"Die Erkenntnis, dass bei direkteinspritzenden Ottomotoren die Kraftstoffverbrauchseinsparung mit einer erheblichen Zunahme an Feinstaubausstoß einhergeht - gemäß Messungen beträgt dieser ein Vielfaches der aktuellen Grenzwerte von Dieselmotoren - , droht bei der anstehenden Festsetzung der Grenzwerte der ab 2014 geltenden "Euro 6"-Schadstoffnorm zum politischen Zankapfel zu geraten. Angeblich planen die Herstellerverbände einen Grenzwert für direkteinspritzende Benziner, der bis zu zehn Mal weniger streng ist als der für Dieselmotoren. Dieser Plan stößt bei Umweltlobbyisten auf harsche Kritik"

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