Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Björn Drubel am 20. Juli 2012
6392 Leser · 128 Stimmen (-10 / +118) · 2 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Fehlende Abfalleimer

Sehr geehrter Herr Ude,

als Spaziergänger und Hundehalter fällt mir leider auf, dass in bestimmten Bereichen der Stadt München viel zu wenig Abfalleimer aufgestellt sind und man wirklich ewig mit dem vollen Hundebeutel rumlaufen muss. Ein Beispiel: entlang des Auer Mühlbaches Richtung Tierpark(an der Schrebergartenanlage bis Siebenbrunn)
Dort sieht man auch immer wieder Anhäufungen von vollen Hundekotbeuteln und anderen Abfall, der sich wegen fehlender Abfalleimer an Bäumen und Gebüschen anhäuft. Auch werden Mülleimer in letzter Zeit sehr selten geleert, sodass diese überquellen. Habe schon mehrfach deswegen auch die Nummer, die auf den Abfallbehältern steht, angerufen.
Worauf man sich verlassen kann, ist allerdings in privatwirtschaftlicher Hand - da funktionierts vorbildlich: Die Mülleimer an den Bushaltestellen. Diese werden aber von DECAUX bewirtschaftet und entleert. Aber warum stiehlt sich die Stadt aus der Verantwortung? Auch in den Isarauen sind Abfalleimer rar und die sehr selten vorhandenen sind meist übervoll.

Liegt es daran, dass man an bestimmten Stellen nicht mit diesen kleinen modernen Mini-LKW hinkommt?Früher habe ich noch Mitarbeiter zu Fuß mit Schubkarren und Besen gesehen.

Wäre super, wenn wieder mehr Mülleinmer aufgestellt werden, und diese auch geleert werden.

Im Winter ist ein voller Hundekotbeutel zwar ein idealer Handwärmer, nur jetzt im Sommer möchte ich das nicht ewig mit mir rumtragen, denn ich habe nämlich nur zwei Hände.

Vielen Dank im Voraus für ein wenig Verbesserung bezüglich mangelnder und übervoller Mülleimer im Bereich Isarauen und Auer Mühlbach.

+108

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Antwort
von Christian Ude am 26. November 2012
Christian Ude

Sehr geehrter Herr Drubel,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Auf Ihrem Spazierweg entlang des Auer Mühl- baches bis Siebenbrunn gibt es zwei Mülleimer, die bislang zwei bis drei Mal wöchentlich geleert wurden. Unsere Mitarbeiter werden prüfen, ob eine häufigere Leerung nötig ist oder größere Behälter sinnvoll sind.

Danke auch dafür, dass Sie Müll oder die Hinterlassenschaften Ihres Vier- beiners nicht – wie offenbar Ihre „Vorgänger“ – einfach liegen lassen! Bitte nutzen Sie auch weiterhin unser Servicetelefon unter 233-96296, um auffällige Verunreinigungen und Müll im öffentlichen Raum zu melden: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Damit Mülleimer nicht überquellen, trifft die Stadt viele Maßnahmen. Dazu gehört, dass wir 2.000 Mülleimer im öffentlichen Straßenraum regelmäßig leeren, manche davon mehrmals täglich. In unseren – sehr beliebten und teilweise hoch frequentierten – Grünanlagen sind es sogar 5.000 Abfalleimer und Großbehälter, die zwischen ein und drei mal wöchentlich geleert werden. In den Isarauen hat das Baureferat darüber hinaus 75 Gittermüllboxen und – an schönen Wochenenden – bis zu sieben Großcontainer aufgestellt, die bei Bedarf in schönen Sommerwochen täglich geleert wurden.

Mit freundlichen Grüßen


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  1. Autor Björn Drubel
    am 14. August 2012
    1.

    VORSCHLAG: KOMPOSTIERBARE HUNDEKOTBEUTEL

    Ich möchte noch kurz folgenden ausbaufähigen Vorschlag anbringen: Man könnte ja auch anstatt oder zusätzlich dieser hellroten Kunstoff Hundekotbeutel , grüne oder graue kompostierbare Hundekotbeutel aus Maistärke verwenden. So könnte man dann, sollte kein Abfalleimer in erreichbarer Nähe sein, auch mal einen vollen Beutel abseits von Gehwegen in Bereiche wo kein Mensch läuft (weit in Gebüsche oder tiefes Gras,nicht direkt sichtbare Bereiche) hinwerfen. Nach ein paar Regenschauern und wenigen Tagen ist der Beutel mit Inhalt verottet und verschwunden. Dies würde auch das alltägliche tonnenweise Aufkommen an Hundekot im Abfall etwas reduzieren und auf natürliche Weise verschwinden lassen. Ausserdem könnte dieser Beutel sogar CO2 neutraler und umweltfreundlicher sein, als die Kunstofftüten. Das müsste man aber mal genau recherchieren. Veilleicht ist München ja Vorreiter und stellt auf kompostierbare Hundekotbeutel aus Maisstärke um??

  2. Autor Elvira Wagner
    Kommentar zu Kommentar 1 am 14. August 2012
    2.

    Herr Drubel, Sie sprechen mir (nicht das erste Mal) ganz aus der Seele. Prima Vorschlag. Kompostierbare Hundekotbeutel wären wirklich ein sinnvoller und umweltentlastender, nachhaltiger Beitrag.

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