Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Udo Kamp am 21. Mai 2012
6606 Leser · 104 Stimmen (-11 / +93) · 12 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Energieeffizienz

Lieber Herr Ude,

warum hat die Stadt München kein Interesse an LED-Röhren? Diese verbrauchen bis zu 80% weniger Strom und amortisieren sich nach kurzer Zeit. In Bahnhöfen, Zügen, Hallenbädern, Lagerhallen, öffentlichen Einrichtungen und weiteren Gebäuden könnten die alten (und giftigen) Leuchtstoffröhren ganz einfach ausgetauscht werden. Die Münchner würden enorm viel Geld sparen. Aber niemand setzt die LED-Technik ein bzw. interessiert sich dafür, obwohl sie keinerlei Nachteile birgt und die Umwelt erheblich entlastet.

Beste Grüße,

Udo Kamp

+82

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Kommentare (12)Schließen

  1. Autor Lothar Volz
    am 21. Mai 2012
    1.

    Sie haben vollkommen recht. LED-Lampen sind in der Tat sehr stromsparend aber doch noch sehr teuer! Viel mehr Strom könnte man sparen, wenn man alle Lampen sinnvoll schaltet! Tagsüber brauchen keine Staßenlaternen an sein! Viele Straßen sind Nachts so beleuchtet, als müsse jeder auf der Parkbank Zeitung lesen können. Allein viele Verwaltungsbebäude lassen Nachts ihre Beleuchtung an, nur rein aus Prestige. Diesen Mißstand habe ich einmal an das Umweltministerium München mitgeteilt. Die Antwort kam "Strom ist ein Grundbedürfnis und unterliegt dem freien Markt. Solange jeder seine Stromosten bezahlt, darf jeder Strom verbrauchen, so viel er will".
    -
    Also die Politiker rechnen uns vor: "Wenn jeder viel Strom verbraucht, dann sind viele Arbeitsplätze gesichert!" Also unsere Politker haben bis heute noch nicht kapiert, was eigentlich Umweltschutz ist!

  2. Autor Michael Lehr
    am 04. Juni 2012
    2.

    Die Stadtbibliothekten werden im Sommer bei Sonnenschein ganz vorbildlich zusätzlich künstlich beleuchtet. Dafür hat man dann wohl die Ausleihgebühren erhöht.

    München ist keine ökologische Stadt - das sieht man auch an der Strategie, den Solarstrom aus Spanien anzukarren, anstatt die Häuser in München endlich mal mit Solar auszurüsten.

  3. Autor Alexandre H.
    am 12. Juli 2012
    3.

    Die Technologie um LED-Beleuchtung ist leider noch nicht Reif, und zum heutigen Stand noch extrem teuer.
    Meines Sehens wird es dadurch für die öffentliche Beleuchtung soweit nicht geeignet.

  4. Autor Udo Kamp
    Kommentar zu Kommentar 1 am 16. Juli 2012
    4.

    Die LED-Technik ist schon lange so weit, um die Leuchtstoffröhre alt aussehen zu lassen. Zudem amortisiert sich der eingesetzte Geldbetrag meist schon nach kurzer Zeit. Von daher zählen die Argumente gegen LED nicht (mehr)! Gerne überzeuge ich JEDEN Kritiker mit Referenzen, Garantien und Zerfifikaten...

  5. Autor Heinz Zarth
    Kommentar zu Kommentar 3 am 14. Dezember 2012
    5.

    Nein! Audi baut bereits ständig auf LED um. Die Ingolstädter Tiefgarage ist umgerüstet und hat immense Ersparnis. Selbst gekaufte (Quelle: ebay) 2 Euro Lampen, + LED-Fernseher mit modernen 18 Watt (bei 60 cm) + ein Laptop mit 25 Watt brachten uns eine riesige Geldeinparung ohne den Anbieter/Stadtwerke zu wechseln.

    Leider kaufen Firmen irrwitzig teuere LED Lampen für Ihr Design oder beleuchten irrwitzig Werbung, wo jede Stadt doch günstige Anbieter auswählen könnte. Verrückt die Osram, die Stellen abbaut, woanders LED herstellt, aber im Obi 30 Watt Glühbirnen im 10 er Pack offeriert oder noch tausende Sparlampen reduziert. Deren LEDs liegen bei wahnwitzigen 15 Euro, oder sie heizen mit über 3 Watt UND Milchglaskörper. Wer diese in eine Mattglaslampe einschraubt hat es nicht mehr hell.

    ( wer es nicht weiß, die ersten roten LEDs haben wir alle, weit vor 1970 an jedem eingeschalteten Gerät oder Armbanduhr mit jahrelanger Laufzeit. Wer kauft sich denn heute noch Taschenlampen mit dicken Batterien und Birne fürs Auto oder Sicherungskasten, anstatt 99 Cent Leuchten? )

  6. Autor Heinz Zarth
    Kommentar zu Kommentar 3 am 14. Dezember 2012
    6.

    genauso ist es AUS mit den ewig durchgebrannten Autobirnchen, Blinkern, Rücklichtern oder Kennzeichenbeleuchtungen. Teils ab 1 Euro (quelle ebay) ist Schluss mit dem Durchbrennen. Cadillac und sicher andere auch erproben Frontscheinwerfer in LED.

  7. Autor Heinz Zarth
    Kommentar zu Kommentar 3 am 14. Dezember 2012
    7.

    wer noch mit durchgebranntem Fahrradlicht herumfährt oder Dynamo, der bei stehen aus ist., hat hoffentlich 2 Reflektoren, die garkeinen Strom brauchen, ebenfalls seit Ewigkeiten hat es fast jedes Strßenschild, stromlos!

  8. Autor Heinz Zarth
    Kommentar zu Kommentar 3 am 14. Dezember 2012
    8.

    Wieso nutzen Firmen für Ihre Schilder nicht die uralte Technik der Reflexfolien? Wenn eine Straßenbeleuchtung nahe ist?

  9. Autor Rudolf Steinmetz
    am 01. Februar 2013
    9.

    Weder die industrienahen Stadtwerke noch die Industrie selber (vorneweg die Siemens-Tochter Osram) wollen ihre angestammten Märke hergeben. Denn LEDs heisst ja weniger Strom verkaufen, weniger Kraftwerke etc. verkaufen, und weniger konventionell Lampen verkaufen. Damit das Neue kommt, lehrt uns die Natur. müsste das Alte sterben. Wenn aber unnatürliche Machtkartelle das verhindern, gibts eben keinen wahren Fortschritt, sondern nur eine Fortschritts-Ideologie.

  10. Autor Jan-Niklas Schmidt
    am 21. Februar 2013
    10.

    Selbstverständlich ist es ratsam auf LED - Röhren umzusteigen. Leuchtstoffröhren werden aufgrund Ihres Quecksilbergehalts ohnehin verboten - in Naher Zukunft. Ökodesignrichtlinie der EU! Desweiteren lassen sich die Beleuchtungskosten halbieren! Der höhere Anschaffungspreis hat sich schnell amortisiert. Gerne nenne ich Ihnen Referenzen! Freundliche Grüße sparsam - langlebig - wartungsarm

  11. Autor Jan-Niklas Schmidt
    Kommentar zu Kommentar 3 am 21. Februar 2013
    11.

    Für Strassenbeleuchtung sind LED Fluter tatsächlich nicht geeignet, da LED gerichtetes Licht haben und in einem bestimmten Winkel starkt blenden. Jedoch muss auch hier gehandelt werden, da der Großteil der Straßenbeleuchtung ( Leuchtmittel ) quecksilberhaltig ist und dadurch ab 2015 durch die EU ausgephast werden. Eine sinnvolle Alternative ist das diml - Induktionslicht dessen Funktionsprinzip bereits im Jahre 1891 von Nicola Tesla entdeckt wurde. Hierbei handelt es sich um ein elektrodenlose, ringförmige Leuchtstofflampe welche OHNE Quecksilber auskommt. Da dieses Leuchtmittel keine Verschleißteile wie Elektroden hat erreichen diese eine Lebensdauer von 100.000 Stunden.

  12. Autor Udo Kamp
    am 21. Februar 2013
    12.

    Lieber Herr Schmidt, wir können uns gerne über die Möglichkeiten von LED Beleuchtungen unterhalten. Als Straßenlampen werden unsere Produkte bereits erfolgreich eingesetzt. www.energieeffizienz-produkte.com
    Gruß, Udo Kamp

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