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Autor E. Jackwerth am 16. November 2009
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Bildung und Kultur

Email an Stadtbibliothek zu Ihrer Kenntnis

letzte Woche wollte ich in der Stadtbibliothek Fürstenried (bisher lieh ich mir Bücher am Harras aus) ein Buch aus der Rubrik "Frauen" ausleihen. Jedoch war diese Abteilung hier nicht zu finden. Nach einer höflichen Nachfrage bei einer Ihrer Mitarbeiterinnen wurde ich auf die Rubrik "ChickLit" hingewiesen. Mein Englisch reichte nicht aus, das Wort in diesem Zusammenhang richtig zu übersetzen, was sichtlich ihrer Mitarbeiterin ebenfalls sehr schwer fiel. In Anbetracht, dass ich mich in München-Fürstenried, also in Deutschland befand, war ich doch sehr überrascht über die von Ihnen benutzte Bezeichnung für Frauenromane.

Nun meine Frage:

Ist es der Münchner Stadtbibliothek nicht möglich, deutsche Begriffe zu verwenden, die für jeden, der hier lebt, auch verständlich sind??
Oder sind wir schon so weit gesunken, dass wir die Deutsche Sprache verleugnen müssen, um in der Welt angesehen zu sein??

Es wäre sehr nett, wenn Sie mir eine befriedigende Anwort zukommen lassen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Jackwerth

Diese Email geht auch an den Oberbürgermeister der Stadt München, an der Förderverein für Bairische Sprache und Dialekte e.V. sowie an die tz München

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