Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Archiviert
Autor Stuart H am 11. Juni 2012
5147 Leser · 195 Stimmen (-62 / +133) · 3 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Elektromobilität

Sehr geehrter Herr Ude,

Jedes Jahr gibt es am Straßenfest auf der Leopoldstraße Elektroautos zu ausprobieren aber jedes Jahr frage ich mich, was macht München, um die Einführung dieser Autos zu unterstützen?

Eine Idee, die ich gut finde, ist ein Autoverleihsystem, das bereits in anderen Städten wie Paris existieren. In Paris, gibt es Elektroautos in der Innenstadt an zahlreichen Stationen, wo man sie ausleihen kann. Das System heißt Autolib. Ähnliche Systemen existieren auch hier in München, wie BMW DriveNow und Zebramobil und sie zeigen Erfolg. Also ich denke, dass ein Verleihsystem aber mit Elektroautos auch Erfolg zeigen könnte.

Viele Vorteilen von einem System werden sich zeigen. München wird Umwelt freundlicher und die Luftverschmutzung in der Stadt reduziert. Dazu wird mehr in der Elektroautoindustrie investiert, dass als Folge erlauben könnte, solche Autos schneller auf dem Markt zu kommen und Problemen wie die kurze Akkulaufzeit schneller zu lösen.

Also, meine Frage wäre, warum investiert München nicht in einem Elektroautoverleihsystem?

Mit freundlichen Grüßen,
Stuart

+71

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  1. Autor Lothar Volz
    am 11. Juni 2012
    1.

    Elektroautos für die Innenstadt sind in der Tat keine schlechte Idee. Aber solange der Strom mit Müllverbrennungsanlagen, Kohlekraftwerken und sogar Kernkraftwerken produziert wird, sollte man da besser still sein!
    Das einzige positive an den Autos mit Verbrennungsmotor ist, dass der Ruß und der Staub, der von den Autoabgasen kommt, in der Stadt bleibt! Also dort wo er produziert und verursacht wird, sollte er auch bleiben! Den Leuten in der Stadt soll man nicht zumuten können, dass sie staubige und gigftige Luft einatmen. Auch die Häuserfassaden werden durch den Russ hässlich.
    Durch Umstellung auf Elektroautos in den Städten hätten nur wieder einmal die Stadtmenschen einen Vorteil! Nicht aber die Menschen, die auf dem Land wohnen! Die sollen dort den Müll und Gestank der Verbrennungskraftwerke haben und auch radioaktiven Müll vor der Haustüre lagern!
    -
    Finden Sie das fair?

  2. Autor Philipp Lübeck
    am 12. Juni 2012
    2.

    Sehr geehrter Herr Volz,
    ich bin zwar selber auch nicht in München ansässig, verfolge die Inhalte auf dieser Plattform aber trotzdem mit großem Interesse. Ich selber bin in einer Kleinstadt groß geworden und habe viele Jahre in der Nähe eines Biomassenheizkraftwerks gewohnt. Meines Wissens nach wurde auch ein Teil des dort produzierten Stroms in das nächste Ballungsgebiet weitergeleitet. Ich hatte dort ehrlich gesagt keine Nachteile empfunden, weder Lärmbelästigung, noch Geruchsbelästigung. Die Technik moderner Kraftwerke ist mittlerweile so weit, dass die Umweltbelastungen (in diesem Sinne Lärm- und Schadstoffemission) minimal sind und sich die Lebensqualität im Umkreis nicht deutlich verschlechtern muss. Die Bewohner der Kleinstadt haben sich sogar gefreut, dass sich dieses Kraftwerk dort niedergelassen hat, da so auch mal Arbeitsplätze in die ländliche Region gebracht wurden. Es hat also nicht nur Nachteile. Vielleicht hatten wir mit diesem Kraftwerk allerdings auch Glück, da Sie ja anscheinend sehr negative Erfahrungen gemacht haben müssen - es ist ja nicht der erste Beitrag, den Sie mit ähnlichen Kommentaren versehen.

    Ich persönlich finde es schon wichtig, die Entwicklung der Elektromobililtät so schnell wie möglich zu forcieren und nicht erst abzuwarten, bis der gesamte Strombedarf durch alternative Energien gedeckt werden kann. Deswegen unterstütze ich diesen Beitrag.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Philipp Lübeck

  3. Autor Lothar Volz
    am 12. Juni 2012
    3.

    Auch ich habe für diesen Beitrag gestimmt!
    -
    Durch die Umstellung auf Elektroautos wird zwar der Benzinverbrauch und auch Dieselverbrauch gemindert, aber der Stromverbrauch würde dadurch ansteigen. Eine sehr gute Idee! Aber dann fair!
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    ..... dann müssten und dürfeten die Münchner ja auch Nichts dagegen haben, wenn man in München ein Atomkraftwerk baut und auch in München den radioaktiven Müll lagert. Nur der Müll, der für die Stromgewinnung der Elektroautos benötigt wird! Warum sollen den dann wieder nur die Landmenschen haben? Dass die Stadt München aus geologischen Gründen nicht geeigent ist, Atommüll zu beherbergen, ist schlicht und einfach eine Lüge! Kernkraftwerke können auch mal in die Luft gehen, wie es in Tschernobyl und Fukuschima schon passiert ist. Davor hätten die Münchner Angst! Also baut man in München keine Atomkraftwerke. Dann sollen die Münchner sich auch ein anderes Verhalten angewöhnen, z. B. sparsamer mit Strom umgehen! Dann braucht man nicht so viele Atomkraftwerke!

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