Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Bernhard Mönch am 26. Juli 2012
7972 Leser · 128 Stimmen (-61 / +67) · 16 Kommentare

Wirtschaft und Finanzen

Einzug nach München

Grüß Gott Herr Ude,

mein Sohn (17 Jahre) zieht nach München um. Der Behördengang ist durch, leider gewährt die Stadt München kein Begrüßungsgeld. Ich finde es schade, da es genau hier versäumt wird, den neuen Bürgern auf die vielen, sicherlich auch die noch nicht bekannten, Möglichkeiten der schönen Stadt mittels Gutscheine, gesponserte Eintrittsgelder u.ä. hinzuweisen. Explizit verlangt mein Sohn kein Geld!

Bitte lassen Sie es durch Ihre Gremien gehen, auch z.B. durch Ihr Tourismusamt, und veröffentlichen Sie die sicherlich positiv zu verlaufenden Ergebnisse in den Münchner Tageszeitungen.

Übrigens sind Sie ja auch ein begeisterter Operngänger. Tja, und wie sind Sie auf diesen Geschmack gekommen?

Moderne Freizeitmöglichkeiten sind ja endlos vorhanden. Sicherlich werden Sie hier Sponsoren finden.

Ihnen eine glückliche Hand dazu, und hoffentlich steht das erfreuliche Ergebnis fest, noch bevor Sie bayerischer Ministerpräsident geworden sind.

Ihnen einen schönen Tag

+6

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  1. Autor Maria Käser
    am 26. Juli 2012
    1.

    Also ehrlich gesagt, finde ich es ganz schön anmaßend, von einer Stadt in die man umzieht, sicherlich in erster Linie aus eigenem Interesse, ein Begrüßungsgeld zu fordern! Wie kommt man darauf, daß Steuergelder für solche Dinge auszugeben sind, wo jede Menge andere große Projekte, die allen Bürgern zugute kommen, finanziell zu bewältigen sind? Die Stadt München tut in sozialen Bereichen sowieso schon extrem viel! Aber offensichtlich ist es für manche Menschen nie genug!

  2. Autor Christoph Müller
    am 27. Juli 2012
    2.

    Begrüßungsgeld in München? Hallo? wir sind hier nicht im Osten, wo die Leut abwandern... Und dass die Stadt München für Neubürger keine Ermäßigungen anbietet ist schlichtweg falsch! Jeder Neubürger, sofern Hauptwohnsitz in München, bekommt von den Stadtwerken ein Paket, wo man ermäßigt Freizeit- und Kultureinrichtungen besuchen kann! Also ist ihr Kommentar, Herr Mönch, völlig belanglos!

  3. Autor Anne-Sophie Gerber
    am 27. Juli 2012
    3.

    Ich stimme hier Frau Käser absolut zu. Ehrlich gesagt, platzt München schon jetzt aus allen Nähten - mit gravierenden Folgen für die Alt-Münchner, die hier geboren sind (Immobilienpreise, Abrodung von Freizeit und Naturreservaten). Es täte München gut, wenn alle Wirtschaftsflüchtlinge dort bleiben, wo sie herkommen. Begrüssen wollen wir die nicht noch extra, weil sie nicht wirklich willkommen sind. Schon krass, was hier einige denken - wir sind nicht die Zahlmeister der Nation! Vielleicht sollte das Söhnchen es mal im Osten oder bei den Preussen versuchen. Wir haben nicht auf Ihr Söhnchen gewartet.

  4. Autor Anne-Sophie Gerber
    am 27. Juli 2012
    4.

    Um als Zugezogener in München willkommen zu sein, braucht es etwas mehr als ein "Grüß Gott". Solange gibt es auch kein Begrüßungsgeld. Denn die Bayern sind es gewohnt, hart für ihre Semmeln (= Brötchen) zu arbeiten. Sonst heisst es bald: Pfuit'di!

  5. Autor Bernhard Mönch
    am 29. Juli 2012
    5.

    danke für die Rückmeldungen. Jedoch sind zwei Punkte unberücksichtigt worden: 1. Kein Geld, nur der Titel heisst Begrüßungsgeld. 2. explizit nur für junge Menschen ist meine Idee gedacht. Gut wäre noch für diese Plattform gewesen, gleich die große Projekte genau zu beziffern. Vllt. kommt es nach mit dem Kommentar-Button. vielen Dank.

  6. Autor Björn Drubel
    am 29. Juli 2012
    6.

    Unverschämtheit! Immer diese Begrüssungsgelder! Zieht ihr Sohn etwa aus einem ostdeutschen Bundesland nach München?....Und wieso Begrüssungsgeld? Sowas vergeben doch nur Kommunen oder Städte, die auszusterben drohen.. zB Chemnitz oder so.

    Ausserdem, wenn man sich etwas schlau macht, bekommt sogar jeder Neubürger in München vom MVV ein Wochenticket und viel nützliches Infomaterial geschenkt! Ich finde das schon ziemlich nette Geste der Stadtwerke München.

    Und geschenkt bekommt man hier sehr viel: eine schöne Stadt, einen hohen Freizeitwert,kostenlosen Eintritt in viel Parks und an die Isar, etc etc..

  7. Autor Bernhard Mönch
    am 30. Juli 2012
    7.

    Aha, also doch eine Art von Begrüßungsgeld von der STADTWERKE. Das ist interessant. Wieso sagt mir das die Meldebehörde nicht. Schreibe natürlich, wenn dieses angekommen sind. Warum sind so viele gegen die Ossis? Schauen Sie doch München mal an: der Mittelstand bricht nach und nach weg, die Menschen - grad Familien - müssen aufs Land ziehen. Wenig neue Wohnungen. Also bitte, sachlich bleiben und einfach Tipps reinschreiben. Danke hierzu.

  8. Autor Maria Käser
    am 31. Juli 2012
    8.

    Sie wissen nicht, welche großen Projekte in München anstehen bzw. angepackt werden müssen? Um nur einige zu nennen: Wohnungsbau, Ausbau des ÖNV, Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, zusätzl. soziale Aufwendungen durch den stark zunehmenden Zuzug von Flüchtlingen und Asylanten usw. usw.. Für einen Neubürger sind Sie bzw. Ihr Sohn nicht gerade gut informiert über den neuen Heimatort!

  9. Autor Anne-Sophie Gerber
    am 31. Juli 2012
    9.

    Welche kleinbürgerliche Denke das überhaupt ist! - Gleich mal alle Vorteile einheimsen, die es irgendwo abzugreifen gibt. Die Wortwahl ist sowieso der Gipfel: "Einzug" anstatt "Zuzug" - sind wir hier bei den Römern, die mit ihrem Herr gen München einziehen? - Und aufgepasst: jetzt kommt Mönch Junior - bitte den roten Teppich ausrollen und die Audienz beim Bürgermeister nicht vergessen! Und die Lederhose mit Laptop auch gratis dazu. Wir sind doch die Weltstadt mit Herz.
    Warum wohl müssen die Familien aufs Land ziehen? - Weil sie sich in ihrer Heimatstadt keine Wohnung mehr leisten können. Und der Mittelstand? - Der wird sicher nicht von den Ossis und Preissn gerettet werden. Stichwort: Bildungsniveau.
    Lieber Herr Mönch, am besten, Ihr Jüngchen tritt den Rückzug an. Vielen Dank!

  10. Autor Bernhard Mönch
    Kommentar zu Kommentar 8 am 31. Juli 2012
    10.

    achso, ich lebe nämlich schon sehr lange in München und genau Ihre Punkte sind leider zu wenig bzw. hat falsche Gewichtung. Ist aus meiner Sicht so richtig. Aber auch richtig ist, dass München eine sehr schöne und angenehme Stadt ist. Für Jugendliche ist es wirklich eine prima Stadt. Dann kann ja alles geritzt sein, wenn tatsächlich die Stadtwerke - wie oben beschrieben - das sog. Paket (ich hatte dazu das Wort Begrüssungsgeld verwendet) zusendet. Ein Satz von der Meldebehörde und ich hätte nicht ins Forum zwecks Nachfrage schreiben brauchen.

  11. Autor Björn Drubel
    am 31. Juli 2012
    11.

    Lieber Herr Mönch, ich glaube sie haben irgendsoein "Begrüssungsgeld-Wahn".....hier in München muss man für sein Geld arbeiten!!!..ich weiss ja nicht wie das bei Ihnen da drüben so ist...Aber damit Sie nun endlich etwas geschenkt bekommen: Ich lade Ihren Sohn auf 6 Mass Bier bei der diesjährigen Wiesn ein. Schafft er alle, dann bezahle ich die Rechnung und er bekommt noch ne Bratwurst gratis!

  12. Autor Bernhard Mönch
    am 06. August 2012
    12.

    ich schließe jetzt meine Kommentare ab. Paar Infos doch an die fleißigen Schreiberlinge: ich und mein Sohn kommen nicht aus dem Osten, fängt eine Ausbildung in der Weltstadt mit Herz an, keine Info über 6 Mass Bier für einen Minderjährigen -> also bitte, die Wirtshauskultur ist was qualitativeres, Stadtwerke hat sich noch nicht gemeldet - > schau mer mal. Danke für Ihre Zeit fürs Schreiben, hab mich amüsiert

  13. Autor Björn Drubel
    am 10. August 2012
    13.

    ..ich mich auch! Sie sind wirklich lustig!

  14. Autor Robert Jäger
    am 27. August 2012
    14.

    Liebe Vor-Schreiber, euer höhnisches, teilweise unverschämtes Geschreibsel gut mir total gegen den Zeiger. Soll das etwa der bayerische Grant sein, den ihr da ablasst? Oder soll es die Ruhe und Gemütlichkeit zeigen, die wir Bayern, wir Münchner den Zuagroaßtn offenbaren wollen?
    Herr Mönch, ich begrüße Sie und auch Ihren Sohn auf das Allerherzlichste in München und versichere Ihnen, dass er als neuer Einwohner und auch in seiner Eigenschaft als Jugendlicher auf seine Kosten kommen wird. Denn es gibt fast alles in München, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich wünschen können. Sehen Sie sich vielleicht für den Anfang auf "münchen.de" um, da gibt's einiges zu entdecken.
    Dass sie beide das bezahlen müssen, was sie davon in Anspruch nehmen, das ist Ihnen sicher schon die ganze Zeit klar.

    Ein friedliches Miteinander beginnt beim Streit.

    In diesem Sinne
    Robert Jäger

  15. Autor Björn Drubel
    Kommentar zu Kommentar 14 am 28. August 2012
    15.

    Sehr geehrter Herr Jäger, also entschuldigen Sie bitte! Wenn Jemand gleich nach "Gratis-Willkomens-Geschenken" ruft, weil er in eine neue Stadt gezogen ist, muss doch mit entsprechendem Nachhalll rechnen. Als ich nach München gezogen bin hattte ich andere Dinge im Kof,als den Oberbürgermeister um Geschenke anzuwinseln. Und man darf auch nicht vergessen, dass "Begrüssungsgelder" und Willkommensgeschenke für Neubürger irgendwie finanziert werden müssen. Wer soll das bitte bei dem Zustrom von Neu-Münchnern finanzieren? Ich möchte nicht wieder herhalten. Langsam reicht mir das nämlich wofür ich alles arbeiten muss.

  16. Autor Bernhard Mönch
    am 01. November 2012
    16.

    So, jetzt kommen wir der Wahrheit ganz nahe. Es gibt keine nette Geste von der Stadtwerke. Naja, der Oberbürgermeister hat sich auch nicht bei mir gemeldet. Nun ja. Das ist es mal eben so, und die ganzen Beiträge hier fand ich von ernst bis lächerlich. Danke für die Kommentare jeglicher Art...

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