Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Linda Wunderlich am 10. April 2013
5663 Leser · 111 Stimmen (-8 / +103) · 2 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Einwanderer belästigen Anwohner

Sehr geehrter Herr Ude,

seit geraumer Zeit werden wir Anwohner des Museumsviertels (Türkenstraße, Barerstraße, Schellingstraße, etc) von Einwanderern belästigt, teilweise sogar relativ aggressiv angegangen. Es handelt sich um Einwanderer, welche ganz offensichtlich den Staat und sein soziales System nutzen, um hier fest Station zu machen und in Gruppen zu betteln. Meine Freundin, welche direkt gegenüber der neuen Pinakothek wohnt wurde bereits übelst belästigt, sie hat zwei kleine Kinder und einen kleinen Hund, um welche sie nun Angst hat, da die Einwanderer direkt um die neue Pinakothek herum ihr Dauer-Lager aufgeschlagen haben, sich im Brunnen waschen, dort ihr ''Geschäft'' verrichten, das Toilettenpapier teilweise beschmutzt dort herumliegen lassen und aggressiv werden, sobald man sie genauer befragen möchte, warum sie nicht versuchen, die Sprache zu lernen und richtige Arbeit zu suchen, bzw. sich irgendwie aus ihrer Bettel-Situation zu befreien, was ja in einem Land wie Deutschland definitiv möglich ist, wenn man sich selbst engagiert. Dann muss man sich offenbar beschimpfen und verfluchen lassen als normaler Bürger, der eine normale Frage stellen wollte und sich für die Situation interessiert. Wir empfinden dies als große Beeinträchtigung unserer Sicherheit, gerade mit kleinen Kindern, die abends Angst haben, an diesen Orten vorbeizulaufen. In einer Stadt wie München, in welcher derart horrende Mietpreise verlangt werden muss es doch im Gegenzug möglich sein, diesen Belästigungen der Bürger entgegenzutreten und dieses Streunen zu verbieten, bzw. wenigstens besser zu kontrollieren !! Es ist doch auch für Touristen, welche in Massen in diesem Areal eintreffen kein schönes Bild, wenn benutztes Klopapier, sowie Schampo-Flaschen und Tüten und Verpackungen herumfliegen!

Was wird hier für den Anwohner getan? Ich sehe immer nur, dass man sich als Deutscher mit seinen Äußerungen bezüglich einer Ausländer-Thematik zurückhalten sollte, darauf habe ich keine Lust mehr, denn ich zahle wie gesagt eine sehr, sehr hohe Miete hier in München und möchte dementsprechend auch etwas Engagement seitens des Nutznießers München zurückerhalten! Wir sind hier eine ganze Menge an Leuten, die sich über diese teilweise aggressiv auftretenden Bettler aus Osteuropa ärgern, Angst haben und nicht mehr die Ruhe empfinden, die wir vor der ''Besiedlung'' unseres Viertels durch sie hatten.

Hier muss unbedingt etwas geschehen, Herr Ude, denn München hat einen Ruf zu verlieren, den wir alle, die wir in München leben jeden Tag bezahlen müssen, daher haben wir ein Recht darauf, auf solche Fragen eine Antwort und Lösungsvorschläge zu erhalten.

Mit besten Grüßen aus der Maxvorstadt

+95

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 11. April 2013
    1.

    In den Tagesthemen am 10.4. wurde wieder einmal auf diese Problematik hingewiesen, nämlich dass diese Armutzuwanderung durch tägliche Busladungen nach Deutschland sich in nächster Zeit dramatisch verstärken wird. Dieses Problem kann die Stadt München, bzw. Hr. Ude alleine nicht lösen. Hier muß seitens der EU gehandelt werden und zwar schnellstens, auch im Hinblick darauf, daß ab 2014 sämtliche Beschränkungen für Bulgarien und Rumänien fallen. Hierzu auch immer wieder interessant, der tägliche Polizeibericht. Aber wie im Beitrag geschrieben ist, es ist nicht populär in der Öffentlichkeit dieses Thema anszusprechen, nur die Auswirkungen darf der Bürger und Steuerzahler tragen.

  2. Autor Maria Käser
    am 27. Mai 2013
    2.

    Wie heute in der SZ geschrieben steht, gibt es lt. EU-Kommissare das Problem der Armutszuwanderung in die EU bzw. nach Deutschland überhaupt nicht. Ich vermute, Frau Wunderlich, Sie bilden sich das alles nur ein, oder aber die EU-Bürokraten sind wie so oft auf beiden Augen blind!

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