Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Maria Käser am 01. März 2012
5632 Leser · 108 Stimmen (-4 / +104) · 2 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Ein Widerspruch in sich, die Münchner Politik, beim Thema Spielhallen

Sehr geehrter Herr Ude,
die Stadt München kämpft bzw. kämpfte leider erfolglos aber parteiübergreifend um die Verhinderung der größten Spielhallenansammlung Europas, in der Hansastraße. Mit Recht meine ich.
Aber ist es nicht ein Widerspruch in sich, daß einerseits ein immer stärkeres Ausbreiten von Spielsalons und Casinos verhindert werden soll, dazu kommt ja auch ein neues Gesetz zum 1. Juli, andererseits wird auf öffentlichen Nahverkehrs-Bussen der Stadt München großflächig Werbung für Casinos gemacht.Sicherlich ist es eine lukrative Werbeeinkunft für München, aber damit macht sich die München-Politik nicht gerade glaubwürdig, beim Kampf gegen diesen Auswuchs an Spielhallen! Wie kann so etwas passieren??

Mit freundlichem Gruß
K. Kneißl

+100

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Lothar Volz
    am 01. März 2012
    1.

    Spielhallen und Casinos machen stumpfsinnig und führen zur totalen Verblödung! Ich kann auch nicht verstehen, wieso man dann trotzdem immer mehr solche Anlagen baut. Vor allem, die Stadt muss ja offensichtlich dann schließlich doch dafür sein! irgendwie merkwürdig!

  2. Autor Korbinian Beischl
    am 01. März 2012
    2.

    Pecunia non olet, Frau Kneißl Soweit ich weiß, werben die Busse für die staatlichen Spielbanken...
    Ich würde die ganzen Spielhallen auch lieber auf den Mond schießen - aber das Problem liegt tiefer! Selbst wenn die Stadt die Mittel hätte, alle diese Läden zuzusperren - wo eine Nachfrage ist, ist ein Angebot! Dann wandern diese halt in obskure Privatwohnungen oder in irgendwelche geheime Hinterzimmer... Um das Problem zu beseitigen, müsste man die Dummheit des Menschen eliminieren - und das ist - wie schon Einstein feststellen musste - wohl leider unmöglich...

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