Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Christine Werner am 15. September 2009
5260 Leser · 8 Stimmen (-3 / +5) · 0 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Ein Stadtteil blutet aus

Sehr geehrter Herr Ude,

ich lebe seit vielen Jahren im Stadtteil Fasanerie. Seit einigen Monaten gibt es im Viertel einen drastischen Rückgang an Einkaufsmöglichkeiten.
Kurze Darstellung: Zuerst machte der ehemalige Tengelmann in der Gustav-Schiefer-Straße zu. Wenige Monate später mußte trotz sehr guter Frequentierung der Penny in der Reinachstraße schließen und nicht mal zwei Monate danach machte auch der nächste Penny an der Lasallestraße zu. Es wurde zwar ein neuer Penny an der Franz-Fackler-Straße eröffnet. Dieser ist aber insbesondere für ältere oder auch gehbehinderte Menschen, die in der Nähe der S-Bahn oder auch in der Mitte der Siedlung wohnen, viel zu weit weg. Immer wieder höre ich Klagen, dass auf diese Art und Weise Menschen nicht mehr ohne unzmutbare körperliche Anstrengung ihren täglichen Bedarf decken können. Es ist zwar in der Nähe der S-Bahn noch ein Edeka, dieser ist aber für einen Großteil der Bevölkerung dort viel zu teuer.
Dieses Wegbrechen aller Einkaufsmöglichkeiten bedeutet einen hohen Verlust an Wohn-und Lebensqualität. Eine entsprechende Unterschriftenliste der Anwohner ist bereits gesammelt worden und soll wohl demnächst dem Bezirksausschuß zugestellt werden. Meine Frage nun: Hat die Stadt irgendwelche Möglichkeiten, hier für Abhilfe zu sorgen und das Viertel wieder attraktiver zu gestalten durch Schaffung/Genehmigung von bezahlbaren Lebensmittelläden?

+2

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.