Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Anett Worm am 19. März 2012
4383 Leser · 93 Stimmen (-2 / +91) · 4 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Der Frühling kommt, und damit der Müll zum Vorschein...

Sehr geehrter Hr. Ude,

soeben habe ich die erste kleine Radrunde des Jahres hinter mir, ich freue mich, daß Frühling ist, aber ich ärgere mich immer wieder, wie viel Müll überall liegt.
Anscheinend fühlt sich niemand dafür verantwortlich. In Gebüschen, auf den Feldern, überall Müll. Papier, Plastik, Feuerwerkskörper....
Warum kann man keine freiweilige Initiative ins Leben rufen? Man könnte auch den Schülern einen Umwelttag frei geben und sie zum Müll sammeln schicken. Für jeden gesammelten Müllsack gibt es Betrag X in die Klassenkasse. Müllsäcke werden kostenlos ausgegeben, sie müßten eine bestimmte Farbe haben (sonst könnte ja jeder seinen Hausmüll abgeben).
Ich kenne sowas von daheim, aber ich glaube, da machen das die Anwohner freiwillig und auf Eigeninitiative zusammen mit dem Forstamt. Kann man in München nicht auch sowas ins Leben rufen? Mit Sicherheit würden sich viele Münchnerinnen und Münchner freiwillig beteiligen...

Viele Grüße

Anett Worm

+89

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  1. Autor Lothar Volz
    am 19. März 2012
    1.

    Hallo Frau Worm,

    ihre Idee finde ich super!° Aber man sollte sich doch zuerst einmal fragen, wie der Müll dort hin kommt? Wer sind diese Umweltferkel, die ihren Müll überall liegen lassen? Hier müsste man zuerst einmal anfangen, nach den Ursachen zu suchen.
    -
    In Schanghai zahlt man 800 € Strafe, wenn man erwischt wird, beim Ausspucken eines Kaugummis! In Schanghai liegt nirgendwo Müll herum!

  2. Autor Anett Worm
    am 20. März 2012
    2.

    Ja, die Umweltferkel, das sind natürlich immer die anderen.

    Ich glaube, es ist völlig egal, wer das macht. Es will immer niemand gewesen sein. Strafen für "Müll fallen lassen" sind sicher wirksam, aber ein so großer Verwaltungsaufwand, daß es das alles gleich wieder ad absurdum führt. Würde evtl. natürlich die Gemeindekassen füllen, aber wer soll das kontrollieren?
    Ich bin da für den einfachsten und direktesten Weg.
    Größere oder mehr Mülleimer wären auch schon mal eine Maßnahme, denn oft fliegt das Zeug einfach rum, weil der Mülleimer überfüllt ist! Oder es fliegt was von LKWs runter, der Wind weht etwas davon, etwas fällt in den Schnee und wird nicht mehr gefunden - nein, ich glaube, die Suche nach den Schuldigen ist hier Unsinn. Wir sind alle Schuld und wir tragen alle Verantwortung für unsere Umwelt.

    Meine Hoffnung wäre, daß sich durch die Einbeziehung der Leute in die Aufräum- und Müllsammelaktionen das Umweltbewußtsein erhöht. Und damit kann man auch gar nicht früh genug anfangen, deswegen - Kinder/Schüler einbeziehen! Müll liegen lassen oder nicht, das ist eine Frage der Erziehung. Bei mir hat's ja auch funktioniert, ich nehm sogar noch Müll der anderen mit heim.. ;-)

    Motto: Ich verlasse einen Ort immer so, wie ich ihn vorgefunden habe. Sollte das nicht selbstverständlich sein?

  3. Autor Lothar Volz
    am 22. März 2012
    3.

    Größere Mülleimer aufzustellen ist nicht die Lösung des Problems! Die Leute müssen einfach kapieren, dass man nicht immer und überall seinen Müll dort loswerden kann, wo man sich gerade befindet!
    -
    Wenn man in einer U-Bahn eine Banane isst, dann sollte man auch seine Bananeschale nicht in diese kleine Müllbox werfen. Und das ist doch überall so! Wenn ich durch einen Park laufe, dann muss ich, egal was ich esse oder trinke, für meinen Müll verantwortlich sein! Und selbst wenn Mülleimer aufgestellt sind, aber randvoll sind, dann habe ich gar nicht das Recht, dort meinen Müll loszuwerden!
    -
    Jeder Bürger sollte sich diesbezüglich mehr Gedanken machen, wo man seinen eigentlich los werden darf!

  4. Autor Monika Künzl
    am 25. April 2012
    4.

    Einmal im Frühjahr wird an der Isar ein "ramma dan mir" veranstaltet.
    Das könnte doch auf alle Grünflächen der Stadt erweitert werden.
    Jede Schule in München veranstatet mit den Kindern einen Umwelttag. An diesem Tag wird über Umweltfragen in der Klasse gesprochen und dann in der Praxis für die Sauberkeit in einer Grünfläche des entsprechenden Stadtviertels gesorgt. Das hätte den Nebeneffekt, dass die Kinder merken, dass alles was einfach in die Gegend geworfen wird, eine andere Person aufsammeln muß. Vielleicht trägt das zu einer gewissen Würdigung der Sauberkeit im öffentlichen Raum bei.

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