Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Arne Kladen am 04. September 2012
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Mobilität und Verkehr

Das KVR und mein Führerschein

Sehr geehrter Herr Ude,

erst einmal vielen Dank, dass man hier so offen mit Ihnen in Kontakt treten kann.

Ich wohne nun seit 3,5 Jahren im schönen München, habe eine Freundin, habe sehr schnell einen Job bekommen, zahle Steuern und fühle mich hier sehr wohl.
Das einzige womit ich nicht zurechtkomme ist das KVR - Zweigstelle Fahrerlaubnis.
Seit dem ich in München wohne, versuche ich meinen Führerschein zu machen, was sich als absolut schwierig erweist, obwohl ich diesen dringendst benötige um weiter für meine Firma arbeiten zu können.
Ich bin vor "10" Jahren einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten, da ich durch verstoß gegen das BtmG aufgefallen bin.
Ich weiß auch, dass ich damit einen Fehler gemacht habe und bereue diesen zutiefst. Das alles entstand in jugendlichem Leichtsinn, für welchen ich auch absolut bereit bin grade zu stehen, bzw. gerade gestanden bin.
Fakt ist, ich bin hier in Müchen, nach dem Antrag auf Fahrerlaubnis durch den MPU gefallen (auf die Bestätigung, dass ich diesen MPU machen darf, musste ich 5 Monate warten!!!), vielleicht auch weil ich einfach zu Leichtsinnig an diese Sache herangegangen bin, ich weiß es nicht, ich dachte: "Das schaffst du schon, es ist jetzt 10 Jahre her..." Schade um das viele Geld, auch für die Fahrstunden etc. die ich b is dahin erbracht hatte....
Ein Jahr später, fing ich neuen Mutes mit dem Abstinenzjahr an, welches ich erfolgreich Absolvierte und stellte rasch erneut den Antrag auf Fahrerlaubnis....
Nach 2 Monaten wurde ich skeptisch und rief im KVR an - Mitarbeiter nicht erreichbar, im Urlaub, kann kleine Auskunft geben, dieses Zog sich jetzt "6" Monate so hin, bis mir endlich der zuständige Mitarbeiter die Auskunft geben konnte, dass die Akte niemals bei ihm angekommen sei, und dass das Drogenabstinenzjahr mitlerweile auch nicht mehr gültig ist....

Das heißt, ich muss nun wieder von ganz vorne anfangen, viel Geld investieren, nochmal Fahrstunden nehmen und und und...

Ich frage mich, wie das sein kann, dass jemandem der wirklich gewillt ist, solche Steine in den Weg gelegt werden?
Ich bereue meine Fehler, ich weiß das ich etwas falsch gemacht habe, aber kann man jemandem der täglich arbeiten geht, der sein leben genießen möchte einen Neustart nicht auch einfacher ermöglichen?
Ich werde wieder einmal sehr viel Geld investieren müssen, was ich nicht kann, die Folge davon, ich werde meinen Job verlieren....

Ich verstehe das einfach nicht, vielleicht haben Sie einen Durchblick?

Hochachtungsvoll

Arne Kladen

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