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Autor Jörg Gerstmann am 21. August 2012
12191 Leser · 255 Stimmen (-157 / +98) · 18 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Bürgerbegehren Leinenpflicht und Maulkorbpflicht

Sehr geehrter Herr Ude,

besteht die Möglichkeit einen Leinenpflicht und Maulkorbpflicht für Hunde im ganzen Stadtgebiet München durch ein Bürgerbegehren durchzusetzen?
Außerdem stärkere Kontrollen und höhere Strafen.

Es kann nicht sein, dass Hundehalter erst zu solchen Maßnahmen gezwungen werden können, wenn der Hund erst auffällig wurde. d.h. einen Menschen verletzt hat. Die derzeitigen Kontrollen und Restriktionen sind "ein Witz".

Wie ist der Ablauf eines Bürgerbehrens? Wie muss es formuliert werden, wie viele Unterschriften sind nötig und wie sind die Erfolgschancen?

vielen Dank für Ihre Hilfe.
mit freundlichen Grüßen
Jörg Gerstmann

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Kommentare (18)Schließen

  1. Autor Paul Richter
    am 21. August 2012
    1.

    Halte ich für eine sehr gute Idee. Ich würde den Maulkorbzwang als Ersatz für den Leinenzwang ansehen: wenn der Hund nicht angeleint wird, muss er einen Maulkorb tragen.

  2. Autor Björn Drubel
    am 22. August 2012
    2.

    Sehr geehrter Herr Gerstmann,
    Ihr Beitrag und ihr persönliches Begehren nach einem München mit Hunden an Leinen und mit Maulkorb ist ohne jede Chance. Sie haben ein persönliches Problem. Ein Bürgerbegehren wird dabei nicht helfen. Herr Gerstmann, Herr Ude hat sich eindeutig und klar zu einem Leinenzwang in München geäussert. Maulkorbzwang für alle Hunde? Sie scheinen etwas realitätsfremd die Sache zu sehen. Wenn Sie wirklich mit Hunden an Leinen und mit Maulkörben zusammenleben wollen und eine Stadtverwaltung,die rerstriktiv kontrolliert gebe ich Ihnen einen Tip: Ziehen Sie um nach Chemnitz,Leipzig oder Dresden...das wird Ihr Paradies diesbezüglich sein. Ich will dort aber wirklich nicht mehr mit meinem Hund hin. Herr Gerstmann,Sie sollten sich mit Hunden und Hundehaltern friedlich arrangieren. Wenn Sie Gebiete,Flächen ohne Hunde suchen.,die gibt es auch in München,erkennbar an den grünen Pfosten und "Hundeverbotsschilder". Seien Sie doch froh,dass sie in einer so offenen,toleranten Stadt mit nahezu nur friedlichen Hunden zusammenleben dürfen.Aussnahmen wird es immer geben..aber hier in München sogar noch weniger. Ihr Begehren hat null Chance. Die Mehrheit entscheidet sowieso.

  3. Autor Paul Richter
    am 22. August 2012
    3.

    Mh, es geht hier um das Ersuchen nach einem Bürgerbegehren. Ich halte es für richtig, wenn die Bürger in dieser Sache demokratisch entscheiden dürfen, und zwar direkt per Begehren. Einem solchen Ergebnis müsste sich dann auch Herr Ude beugen.
    Ich würde nur den Inhalt des Begehrens dahingehend ändern, dass entweder Leine oder Maulkorb benutzt werden müssen, nicht beides gleichzeitig. Das halte ich auch für überzogen.

  4. Autor Björn Drubel
    am 22. August 2012
    4.

    Noch eine Anmerkung: Die Gefahren für unsere Kinder in München lauern übrigens ganz woanders: Im Strassenverkehr (böse böse Autos und LKWS!!), Borreliose oder FSME durch Zeckenbisse...und anderes...aber Hunde stellen hier ja nun wirklich keine Gefahr, die derart Aufmerksamkeit bräuchte, wie Sie es fordern, dar. ...ich finde Ihr Gesuch um dieses Bürgerbegehren(Sie meinen wahrscheinlich einen Bürgerentscheid!?) ziemlich unausgereift und persönlich geradezu lächerlich. Eine Angsttherapie ist oftmals hilfreich.

  5. Autor Jörg Gerstmann
    am 23. August 2012
    5.

    Sehr geehrte Herren Drubel und Richter,

    Freut mich, dass mein Ansinnen so ein Feedback erhält.
    Stimmt, eine Maulkorbpflicht wäre ausreichend. Damit wäre die Gefahr gebannt.
    Natürlich meine ich einen Bürgerentscheid.
    Ich finde es intollerant, wenn die berechtigten Ängste von jungen Eltern, alten Menschen und Sporttreibenden derart ignoriert werden.
    Hundeattacken oder Fehlverhalten sind leider keine Ausnahme, sondern in München an der Tagesordnung, was sich an der Anzahl der Beschwerden, die eingehen leicht erkennen lässt.
    Umziehen oder Angsttherapie ist keine Lösung. Verantwortungsbewußte Hundehalter würden eine solche Lösung akzeptieren, anderen muß man Sie leider vorschreiben.

  6. Autor Björn Drubel
    am 24. August 2012
    6.

    ..und wenn ich rechne,was ich an Tierarztkosten hatte,um meinem Hund die von Glasscherben zerschnittenen Pfoten nähen zu lassen,oder wieoft er schon von unaufmerksamen Autofahrern oder Radlern fast totgefahren wäre,und wieviel Hunde hier schon wegen Hundehassern leidvoll getorben sind...da frage ich mich:wer ist wirklich gefährlich :Mensch oder Hund?

  7. Autor nadine funk
    am 29. August 2012
    7.

    Sehr geehrter Herr Gerstmann,

    ich bin eine äusserst pflichtbewusste Hundehalterin und zu Ihrem Satz:
    Verantwortungsbewußte Hundehalter würden eine solche Lösung akzeptieren, anderen muß man Sie leider vorschreiben -
    muss ich Sie leider enttäuschen, ich würde es nicht akzeptieren, meinen 10 Jahre alten Golden Retriver den ich mit sehr viel Zeit und Mühe im ersten Lebensjahr erzogen habe, nun aufeinmal einen Maulkorb zuverpassen nur weil Menschen wie Sie nicht tolerant sind. Was ist Ihnen schon mal passiert damit Sie so denken und schreiben.? Wenn jemand mal angefallen wurde und dann Angst hat verstehe ich solche überzogenen Aussagen sofort. Hierfür ist aber keine Maulkorbpflicht die Lösung sondern Hilfe vom Doc.
    Zudem darf man auch nicht vergessen das Eltern anscheinden die Erziehung Ihrer Kinder auch nicht immer im Griff haben, ich werde weder von den Eltern noch von Kindern gefragt ob Sie Ihn streicheln dürfen es wird einfach auf ihn zugerannt. Und Aussagen werden getätigt wenn das Kind frägt warum bellt er - ja Schatz der ist böse usw. das er aber spielen möchte weil er sich freut kommt keinem in den Sinn... Vielleicht sollte sich jeder einfach mal bei Doc google erkundigen was Hundeverhalten heist, dann währe wahrscheinlich das Problem von Missverst.schon mit 70% gelöst.
    Und bitte in Zukunft an alle, fragen bevor man den Hund streicheln möchte, schon rein aus Höflichkeit - ich geh ja auch nicht einfach an einen Kinderwagen hol das Baby raus und tanz mit Ihm.

  8. Autor Evamaria Lengsfeld
    am 29. August 2012
    8.

    Sehr geehrter Herr Gerstmann,

    ach herrje, schon wieder ein wildgewordener Hundephobiker ....

    Sie wollen dann sicher auch jedem Menschen, den Sie ein Bier trinken sehen - rein prophylaktisch natürlich - sofort den Führerschein abnehmen, weil er ja betrunken einen Unfall verursachen könnte.

    Ganz zu schweigen von den vielen Messern, Scheren, Brieföffnern, Paketschnüren die sich in Münchner Haushalten befinden und mit denen immer wieder mal gelegentlich Ehefrauen (die auch keine Leine und keinen Maulkorb wollten) oder auch deren Kinder getötet werden durch wildgewordene meist männliche Psychopathen. Tragisch, traurig und auch wirklich entsetzlich - aber Herr Gerstmann:

    Life is live !!

    Wenn es das nicht mehr wäre, gäbe es wohl keine Gefahren und böse Überraschungen mehr, aber kaum noch Freude und schöne Überraschungen..

    Unsere Kinder sind weitaus mehr gefährdet, durch kontrollwütige, nichts mehr dem Leben überlassen könnende Erziehungberechtigte, die ihre eigenen Probleme wild projizieren, zu phantasielosen, unkreativen und lebensfeindlichen Funktionierern zu werden als sie es durch einen gelegentlichen Schreck durch eine unvorhergesehene Begegnung mit Hund oder was auch immer sind.

    Mit freundlichen Grüßen.

  9. Autor Elvira Wagner
    am 29. August 2012
    9.

    Hallo Herr Gerstmann,
    Herr Ude hat im Oktober letzten Jahres bekannt gegeben, dass von ca. 31000 gemeldeten Hunden ca. 1% auffällig wurden und Gegenmaßnahmen (Leinenzwang, Maulkorb etc.) auferlegt wurden. Ich gebe Ihnen recht, das sind 300 zuviel aber die Stadt unternimmt etwas, wenn Sie oder andere Personen mit einem Hund ein Problem haben sollten, vorausgesetzt es wird auch angezeigt. Was soll also ein Bürgerentscheid bringen außer die Stadt in Hundehasser oder Hundeliebhaber aufzuteilen? Müssen die restlichen 30.700 Hunde darunter leiden, dass Sie offenbar ein Problem mit den Vierbeinern haben? Das ist ein Witz! Die Münchner sind eigentlich bekannt für ihre "Zamperl" und ihre Toleranz; sollten Sie aus München sein, bitte ich Sie, sich daran zu erinnern und die Kirche im Dorf zu lassen. Am 9.9. 15 Uhr BR kommt eine Sendung im TV über die Helfer auf Vier Pfoten, die ich Ihnen gerne empfehle, über Blindenhunde, Diabetiker-Warn-Hunde, evtl. auch Rettungshunde, Katastrophenhunde, Wachhunde, Begleithunde, usw. Vielleicht möchten auch Sie endlich etwas gegen Ihre pauschalen Vorverurteilungen unternehmen und nicht alle (Hunde+Halter) über einen Kamm scheren.
    Mit freundlichem Gruß

  10. Autor Jörg Gerstmann
    am 30. August 2012
    10.

    Sehr geehrte Frau Funk,
    nein ich bin keine Hundehasser, wurde noch nicht gebissen und habe keine Angst vor Hunden. Vielen Dank für den Tip mit der psychologischen Betreuung, ich glaube, ich habe es wirklich nötig, wenn ich sehe in welcher Gesellschaft wir leben.

    Zwei Fragen nur:

    Wenn durch eine Maulkorbpflicht verhindert werden kann, das Kinder verletzt (oder im Extremfall getötet) werden, warum ist das den Hundehaltern nicht zumutbar? Sind wir soweit, dass die Freiheit des Hundes weitergeht als die Gesundheit unserer Mitmenschen?

  11. Autor Björn Drubel
    Kommentar zu Kommentar 10 am 31. August 2012
    11.

    Herr Gerstmann, Frau Langsfeld hat Ihre 2 Fragen doch schon oben sehr treffend beantwortet! Man kann doch nicht alles verbieten oder eine mögliche Gefahr bannen,was VIELLEICHT mal irgendwann gefährlich sein könnte! Dann müssten wir ja ALLES in diesem Leben und auf diesem Planeten verbieten und absichern. Sie haben offensichtlich wirklich keine Freude mehr im Leben und distanzieren sich ja auch schon innerlich von unserer Gesellschaft. Aber : Es ist wie es ist. Und die Welt werden wir einfach nicht verändern. Sie tun sich wirklich etwas Gutes, wenn Sie einfach sich mit der Sache arrangieren. Ich finde Ihr letzten Kommentar wirklich sehr befremdlich...vielleicht leiden Sie doch an einer behandlungswürdigen Hundephobie? Ist ja nicht weiter schlimm und soll ja auch vorkommen. Es lässt sich ja auch ganz einfach behandeln. Sie wissen einfach nicht, was Hunde einem Menschen geben.Und das schon seit MENSCHENGEDENKEN!! Das geht weit mehr, als Ihre bösen und schlimmen "Hundemonster-Horrorvorstellungen"

  12. Autor nadine funk
    am 01. September 2012
    12.

    Sehr geehrter Herr Gerstmann,

    ich denke über die letzte Frage brauchen wir nicht zu streiten, den diese Freiheit nehmen Ihnen genau nur die Menschen die nicht in der Lage sind Ihr Hunde richtig zu erziehen und diese auszubilden. Ich bin mit Ihnen einer Meinung das Hunde die gefährlich sind, durch falsche Erziehung der Menschenhand auch noch agressiv gemacht werden oder wurden einen Maulkorb tragen sollten und auch ander Leine geführt werden > hier geht es aber rein darum das alle Hundehalter bestraft werden sollen für etwas was die Minderheit verbockt hat. Also wie
    Frau Wagner ( den Artikel finde ich übrigends sehr gut ) in Ihrem Beitrag schon geschrieben hat bitte ich sie nun die Kirche im Dorf zulassen. Sie dürfen gerne meine Artikel hier im Forum auch durchlesen eventuell verstehen Sie dann besser was ich überhaupt meine. Und über die Gesundheite der Mitmenschen brauchen wir meiner Meinung nach gleich gar nicht anfangen zu diskutieren den das würde nie aufhören > Rauchen, Abgase, Kinder die zuhause geschlagen werden, schlechtes Essen durch Gastronomen mit schlechtem Hygienesinn und und und.

  13. Autor Ellen Joos
    Kommentar zu Kommentar 1 am 19. September 2012
    13.

    Liebe Mitbürger,

    das Thema Kind und Hund ist nicht einfach unter einen Hut zu bekommen. Ich selber habe ein kleines Kind und muss leider sagen, dass ich bis jetzt nicht viele positive Begegnungen mit Hundehaltern in München hatte. Das Problem ist wohl eher eine Minderheit von Hundehaltern und schlecht erzogenen Hunden. Ich selbst habe Angst vor Hunden und wenn ich Hundehalter bitte, einen Hund zu sich zu rufen, habe ich in München bisher nur Hohn und Spott geerntet bis hin zu Beschimpfungen - und der Hund durfte weiterhin 'herumtollen'. Ich weiß nicht, wie ich mich gegen so ein Verhalten wehren soll - und wie ich notfalls mein Kind schütze. Momentan ist meine einzige Möglichkeit den Englischen Garten zu meiden, was mich aber auch wütend macht, da ich nicht weiß, wo ich sonst hingehen kann und mich sicher fühlen kann. Die Leinenpflicht im Englischen Garten wird größtenteils nicht eingehalten oder kontrolliert.

    Ich verstehe aber auch, dass Hunde Auslauf brauchen und dass Leinen und Maulkörbe für Hunde nicht unbedingt das Beste sind. Aber wie kann man gut erzogene Hunde von schlecht erzogenen Hunden unterscheiden? Ich kenne niemanden, der sagt, mein Hund (oder Kind) ist schlecht erzogen.

    Wäre ein Kompromiss eine große Hundewiese mit Zaun? Dort dürfen Hunde alles, was sie wollen, aber außerhalb müssten Hund an die kurze Leine - oder Maulkorb tragen. Denn es ist tatsächlich so, dass ein Hund eine Gefahr für ein Baby oder Kind darstellen kann – umgekehrt nicht. Mir fallen sonst keine anderen Lösungen ein, die die Sicherheit von Babys und Kindern sicherstellt und trotzdem den Bedürfnissen von Hundebesitzern und Hunden gerecht wird. Oder hat jemand eine andere, faire Idee wie Kinder und Hunde gefahrlos in München nebeneinander leben können?

  14. Autor Diana Blettinger
    Kommentar zu Kommentar 10 am 19. September 2012
    14.

    Sehr geehrter Herr Gerstmann,

    zu Ihrem Vorschlag jedem Hund einen Maulkorb zu geben, um einen eventuellen Hundebiss vorzubeugen, hätte ich noch einen besseren. Könnte man nicht vorsorglich manche Männer kastrieren (z.B. die einen Wesenstest nicht bestanden haben), um die Gefahr zu verhindern, dass Kinder (und auch teilweise Frauen) sexuell missbraucht werden? Wäre noch viel sinnvoller, da hier viel mehr Kinder zu Schaden kommen!

    Jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer (und dies ist der größte Teil) weiss um Risiken und erlaubt seinem Hund keinen Kinderkontakt, wenn dieser sich verhaltenstechnisch nicht einwandfrei darstellt.

    Wir haben Kinder und Hunde und wenn ich nicht dabei bin, werden beide getrennt. Ebenso lasse ich meine Hunde nicht an Kinder herangehen, um diese nicht schon durch eventuelles Bellen zu verängstigen. Meine Hunde benötigen weder eine Leinenpflicht noch einen Maulkorb - wobei ein Maulkorb oft auch eine trügerische Sicherheit vermittelt, da fast alle Hunde sich dessen auch entledigen können, wenn sie diesen nicht dulden.

    Was die Hunde für einen klaren Kopf aber benötigen, ist freies Laufen und Sozialkontakt mit anderen Hunden - was möglichst ohne Leine erfolgen soll, da sich sonst bei manchen Hunden wieder Aggressionen (durch die Leineneinschränkung und den Schutztrieb) einstellen können. Um wiederum keine aggressiven Hunde zu bekommen, müssen die Hunde auch klare Köpfe haben.

    In der Regel muss kein Mensch, weder Eltern noch Rentner noch Sporttreibende in ständiger Angst vor Hunden leben. Meist fühlen sich diese Menschen nur in ihren Befindlichkeiten durch die Anwesenheit von Hunden gestört und möchten diese entfernt haben.

    Es ist wie immer Toleranz, gegenseitige Rücksichtnahme und ein wenig über den eigenen Horizont Hinausschauen-Wollen gefragt.

    Ich übe den Nicht-Hundefreunden gegenüber Rücksicht aus indem ich meine Hunde an niemanden heranlasse. Überlegen Sie doch mal, ob Sie hier nicht mal etwas toleranter und rücksichtsvoller uns gegenüber werden wollen.

  15. Autor x inclusion@gmx.com
    am 10. Oktober 2012
    15.

    Alle MENSCHEN sollten an die Leine, oder alternativ: einen Maulkorb angelegt bekommen. Ein Katzenfreund: nur so einer.

  16. Autor Marie Mocklere
    am 18. April 2013
    16.

    Erstaunlich wie sehr diese neutral gehaltener Kommentar Herrn Gerstmanns auf Reaktion stößt. Im Vergleich zu sozialen Themen noch erstaunlicher. Sozial meine ich Menschen untereinander betreffend!

    Eine Leinenpflicht finde ich angebracht, da ich sehr viel schlechte Erfahrung gemacht habe - v.a. im Englischen Garten: als Joggerin, Mutter von Kleinkind, Schwangere und Freundin von Leuten die eben keine gute Erfahrung mit Hunden gemacht haben (das sind oft traumatisierte Menschen). Meist wird auf meine Bitte den Hund an die Leine zu nehmen mehr als unverschämt reagiert. Des Öfteren war mein ganzer Tag dahin aufgrund des Verhaltens der Hundebesitzer. Die Situation im Englischen Garten einen Säugling von der Decke hochreißen zu müssen, da ein Hund angerannt kommt und der Besitzer nicht reagiert kennen - leider - sehr viele, so haben meine Dialoge mit anderen Müttern ergeben. Den Kommentar von Herrn Drubel kann ich nicht nachvollziehen, denn die genannten Gefahren kann ich kontrollieren. Einen nach Instinkt handelnden Hund nicht. Hunde sind für viele Besitzer einfach mehr als Hunde, das merkt man an ihrer Ansprache. Beinahe 400 Fälle im Jahr sind in diesem Zusammenhang zu viel.

    Ach ja ich bin selbst bin mit Hunden aufgewachsen, war in zahlreichen Hunde-(Rettungs)Vereinen und Au-Pair für drei Hunde gleichzeitig. Das man das Tier über den Menschen stellt, hätte ich früher niemals vermutet. Jeder Hund ist unberechenbar, er ist ein Tier.

    Bei manchen Hundebesitzern ist es allerdings auch Bequemlichkeit Verantwortung zu übernehmen, oder ist es fehlende Empathie? Ein Führerschein wäre eine gute Alternative.

    Toleranz endet dort wo Angst anfängt!

  17. Autor Ellen Joos
    am 05. Mai 2013
    17.

    Ich bin doch sehr erstaunt, wie aggressiv hier diskutiert wird. Die 'Nicht-Hundebesitzer' werden sehr negativ behandelt und lächerlich gemacht - genauso wie man das tatsächlich auf der Strasse erlebt. Ich werde in München immer mehr zum Hundehasser. Ich war früher weder so ängstlich wie ich es jetzt bin, noch habe ich mich so hilflos gefühlt wie hier. Die Hunde, die ich kenne, machen mir nichts aus, aber es sind die fremden Hunde. Ich habe den Eindruck, in München hat ein Hund mehr Wert als ein Kind. Heute morgen hat eine Strasse weiter ein Hund einen anderen gebissen (ich nehme an es war ein anderer Hund, die Schreie klangen nicht menschlich). Diese Schmerzensschreie werde ich einen Lebtag nicht vergessen. Frauchen's 'Aus Aus' über einige Minuten hinweg scheint keinen Unterschied gemacht zu haben. Und das schlimmste war die plötzliche Stille. Wieso kann so etwas nicht verhindert werden? Was, wenn das ein Kind gewesen wäre?
    Ich empfinde München nicht tolerant - im Gegenteil. Was Hunde angeht, sind hier die viele (nicht alle!) Menschen sehr intolerant.
    Ich wünsche mir sehr viel strengere Kontrollen was Leine und Beisskorb angeht. Prävention statt nachträglicher Bestrafung.

  18. Autor Anna Ederfors
    am 14. Juni 2013
    18.

    Ich bin genauso eine, die nie davor angst vor Hunde gesagt habe aber jetzt seitdem ich in München wohne und ich auch oft durch süden Englischer Garten (wo eigentlich Leinenzwang herrscht) zur Uni mit dem Fahrrad fahre und jetzt mehrmals von unterschiedlichen Hunde gejagt worden bin - habe ich so langsam Angst bekommen. Einmal hat mir ein Golden Retriever (Famillienhund) in den Schuhen bei den Fersen so schlimm gebissen, dass die Schuhe nur zum wegschmeißen waren und ich immer noch albträume habe, was geschehen wäre, wenn er stattdessen die Achillessehne erwischt hätte.

    Die Münchner haben einen erstaunlichen Diziplin auf ihre Hunde aber man darf nicht vergessen, dass sie Tiere sind und, dass sie immer Impulse kriegen können. Leinenzwang überall und spezielle Hundewiesen finde ich gar nicht so schlecht. In Kombination mit regelmäßige Kontrollen damit es nicht so wie im Englischen Garten wird wo sich keiner dranhält. Und auch ein Gebot, das sofort irgendwas geschiet, wird der Hund den Besitzer weggenommen.

    Egal was, geht immer Mensch vor Tier. So einfach ist es. Ich sollte mich und meine Famillie nicht vom Englischen Garten fernhalten müssen, weil ich Angst vor den Hunden und eine eventuelle Attacke habe. Besonders nicht wenn es so einen ausgezeichneten Mittelweg wie einen Leinenzwang gibt. Und Besitzer sind immer für ihre Tiere verantwortig, egal was die Kinder um rum so treiben. Ist der Hund 100 Meter vor dem Besitzer (was oft zu sehen ist, die Hälfte der Hunden kann ich nie einen Besitzer zuordnen) und Kinder sogar damit angangen, den Hund im Schwanz zu ziehen und was auch immer - darf der Hund immer noch nicht beißen. Tut er das, hätte er nie weiter weg als 3 Meter vom Besitzer sein sollen.

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