Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Bernhard Riedt am 24. März 2011
6552 Leser · 67 Stimmen (-5 / +62) · 1 Kommentar

Gesellschaft und Soziales

Bordellwerbung in der U-Bahn

Sehr geehrter Herr Ude,

seit ein paar Tagen hängt im U-Bahnhof Implerstraße, Fahrtrichtung stadtauswärts, ein Plakat in normaler Plakatwandgröße, das für den Nachtklub "Pascha" Reklame macht. Es zeigt geschätzte 20 Bardamen in winzigen Höschen (eher wohl "cache-sex" und Oberteilen und wirbt mit "Geld-zurück-Garantie" (wofür wohl und unter welchen Bedingungen?). Auf seiner Website firmiert das Etablissement unter "Der exklusive Sexclub in München", in den Anfangszeilen der Google-Suche steht "…exklusiver Sex in Bayern - das größte Laufhaus in Europa. Die schönsten Frauen der Welt, 24 Stunden täglich…".
Würden Sie mir zustimmen, dass man solche "Clubs" landläufig" als "Bordell" bezeichnet? Würden Sie mir zustimmen, dass Werbung für ein Bordell in einem öffentlichen Raum, den an dieser Station ganz besonders viele Kinder und Jugendliche benutzen, weil sie direkt an einer Grund- und Hauptschule liegt, als anstößig und vollkommen ungeeignet bezeichnet werden muss? Würden Sie mir darüber hinaus zustimmen, dass hier vielleicht sogar ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz vorliegt?
Wenn Sie mir zustimmen sollten, wäre die konkrete Frage, ob die Stadt nicht als Träger der MVG ihren Einfluss geltend machen sollte, diese Werbung sofort zu unterbinden. Sonst macht demnächst auch die Drogenmafia Plakatwerbung vor Schulen.

In der Hoffnung auf Ihre schnelle Reaktion

Bernhard Riedt

+57

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Elena Pauli
    am 02. Februar 2013
    1.

    Das finde ich auch,denn
    Ich finde es das ALLERLETZTE, wenn man weiß, wie wenig Frauen wirklich gewollt diesen Beruf machen, und zwar kaum jemand, und diese Läden stehen nun am Ende einer langen Kette von Verbrechern, wie es jemand so treffend ausgedrückt hat,...wenn man das beachtet, kann man diese Werbung nur unmöglich finden, sie ist frauenverachtend, ich finde es das Allerletze, sowas als Werbung zu zeigen, in anderen Ländern werden Freier bestraft...wenn man weiß, wieviel Kriminalität dahinter steckt, weiß ich nicht, wie man so etwas gut heißen kann.
    Ich bin letztens im Inet auf eine Seite gestoßen, wo sich Männer (die wahrscheinlich aus gutem Grund keiner haben will) darüber ausgetauscht haben, wo sie ihren Sexurlaub gemacht haben , ich finde diese Leute sind keine Männer, sondern widerliches Gesindel...abartig.Und so dumm, diese Hintergründe nicht zu kennen, kann doch keiner sein.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.