Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Carola Mark am 09. August 2010
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Mobilität und Verkehr

Beschwerde / Baustellenplanung

Sehr geehrter Herr Dr. Ude,

wie Sie sicherlich wissen, herrscht gerade in der Maxvorstadt - TU-Viertel - nach wie vor große Parkplatznot.

Derzeit gibt es folgende Baustellen:
- in der Tengstrasse (Kanal- oder Kabelarbeiten)
- in der Teng- Ecke Georgenstrasse (Hausumbau)
- In der Teng- Ecke Neureutherstrasse (Reste der Kanal- oder Kabelarbeiten)
- in der Isabellastasse generell (mehrfach Hausumbau)
- in der Isabella- / Ecke Neureutherstrasse (Kanal- oder Kabelarbeiten)
- in der Zieblandstrasse (diverse Straßenbaumaßnahmen)

die Liste lässt sich ohne Probleme noch weiter fortsetzen.

Dies bringt mit sich, dass es nicht mehr möglich ist, mit dem Auto nachhause zu kommen, weil man trotz vorhandener und bezahlter Parklizenz nicht mehr parken kann, zumal sich gerade auch Baustellen im Nur-Bewohnerbereich befinden.

Auch wenn man es sportlich sieht - also bereit ist nach dem Parken noch einen Fußweg zurückzulegen - ist man chanchenlos.

Die Parklizenz bringt also diesbezüglich derzeit nichts.

Nun wurde alles noch gesteigert, indem einseitig für die Hälfte der Isabellastrasse (Adalbert - bis Neureutherstraße) Umzugsschilder vergeben wurden.

Nachdem ich ca. 1 Stunde am 30.07.2010 nach einem Parkplatz gesucht habe - und wieder einmal viele Fremdparker auf den Bewohnerparkplätzen standen - habe ich mein Auto (völlig entnervt) um ca. 23.00 Uhr neben die Bauminsel direkt gegenüber der Isabellastrasse 2 geparkt (dort wohne ich), einem Bereich der für den nächsten Morgen (für 2 Tage) eben auch noch mit dem Umzug blockiert war.

Beide LKW's hätten mitsamt meinem Auto - und gutem Willen - Platz gehabt.

Das Ergebnis war, dass ich leider abgeschleppt worden bin.

Nun stellen sich mir folgende Fragen:
1) weshalb zahle ich eine Bewohner-Parklizenz, wenn rundum Baustellen sind - und das Parken nicht möglich ist
2) weshalb wird man, wenn wieder einmal Filmarbeiten stattfinden, telefonisch von der Polizei informiert, weil das Auto (obwohl es ausserhalb des Parkverbotes für den Film stand) zuviel Platz wegnimmt
3) weshalb ist die Polizei so eifrig und spricht mich bei den o.g. Filmarbeiten zu meinem vorhergehendem Auto an, welches längst verschrottet ist - und findet mich zufällig weil mein Kennzeichen nur um eine Zahl verändert wurde
(das muss eine Menge Arbeit gewesen sein)
4) weshalb wird man jedoch nicht informiert, wenn ein Umzugsunternehmen meint, nicht genug Platz zu haben
5) wer sitzt im Planungsbüro der Landeshauptstadt und lässt soviele Parkverbote zu - ohne sich ein Bild darüber zu machen, welche tatsächlichen Auswirkungen das auf die Anwohner hat
6) weshalb wird nicht soweit gedacht, dass eben der Bewohnerbereich zu solchen Zeiten vergrößert wird (ganz einfach mit einem nützlichen Gebotsschild)
7) weshalb ruhen die Bauarbeiten an vielen dieser städtischen Baustellen nun schon seit vielen Tagen (auch vor der Regenphase ?), das Parkverbot wird jedoch beihalten.

So liese sich die Liste unendlich fortsetzen, z. B. mit zugeparkten Friedhofsausgängen - sodaß Rollstuhlfahrer Umwege machen müssen, etc.

Bin ich enttäuscht, verärgert - oder fühle ich mich ganz einfach veräppelt. Irgenwas passt hier nicht mehr zusammen - die Auswirkungen trägt der zur Kasse gebetene Bürger.

Ich sehe ihrer Rückantwort mit Interesse entgegen und verbleibe

mit freundichen Grüssen
Carola Mark

08.08.2010

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