Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Rolf Sampels am 12. November 2012
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Planen und Bauen

Berücksichtigung des Radverkehrs bei Planung Europäischen Schule

Sehr geehrter Herr Ude,

ich würde gerne folgendes Anliegen an Sie herantragen:

derzeit wird eine Erweiterung der Europäischen Schule an der Bahnlinie München Ost - Deisenhofen geplant. Hier verläuft die Hauptradanbindung des gesamten Hachinger Tals nach München, die von vielen Pendlern tagtäglich genutzt wird.

Soweit mir die derzeitige Planung bekannt ist, wird diese direkte Verbindung durch das neue Schulgelände abgeschnitten. Wenn die Stadt wirklich etwas für den Radverkehr tun möchte, darf die Chance hier den Radverkehr entsprechend zu berücksichtigen und eine schnelle und direkte Radverbindung zu realisieren, nicht vertan werden.

Daher möchte ich Sie bitten, sich hier mit entsprechendem Nachdruck für den Radverkehr einzusetzen.

Ich freue mich über Ihre Antwort und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Rolf Sampels

+111

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Antwort
von Christian Ude am 21. Februar 2013
Christian Ude

Sehr geehrter Herr Sampels,

eine Radwegeverbindung entlang der Bahnlinie wurde bereits im Vorfeld des Wettbewerbs für die Europäische Schule München geprüft und anhand des Wettbewerbsergebnisses nochmals genau untersucht. Leider benötigt aber die Schule auf dem begrenzten Grundstück den gesamten Bereich, so dass für den Radweg kein Platz mehr vorhanden ist.

Ich kann Sie aber beruhigen: Alle wichtigen Verbindungen im Radlnetz bleiben erhalten und werden sogar aufgewertet. Im Verkehrsentwicklungsplan-Radverkehr wird der General-Kalb-Weg (Fuß- und Radweg) entlang der geplanten Europäischen Schule als Radverkehrshauptroute ausgewiesen. Ebenso die Cincinnatistraße und Marklandstraße. Damit ist die wichtige Verbindung zum bestehenden Radlnetz nördlich der Lincolnstraße gesichert.

Mit freundlichen Grüßen


Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Tilman Neunhoeffer
    am 26. November 2012
    1.

    Die Neuplanung des Geländes würde die einmalige Chance schaffen zwischen der Fasangarten- und Ständlerstraße eine direkte, schnelle, sichere und autoverkehrfreie Verbindung entlang der S-Bahn zu schaffen und so die Radanbindung des Hachinger Tals an München deutlich attraktiver zu gestalten. Die beiden existierenden Alternativen "Radweg an der Balanstraße" mit den viele Abzweigungen, Ein- und Ausfahrten und dem damit verbundenen Umweg sowie die bei Regen und Schnee nicht befahrbare Strecke entlang des General-Kalb-Wegs mit mehreren Straßenquerungen und Ecken sind deutlich weniger attraktiv. Außerdem befindet sich der Grund heute schon in öffentlicher Hand und Bund wie die Stadt München reden viel von Fahrradförderung.

  2. Autor Claudia Köhler
    am 28. November 2012
    2.

    Für Radfahrer wurde nicht die Variante Nord-Süd direkt entlang der S-Bahn gewählt, die am kürzesten und sichersten wäre, sondern ein Weg auf westlicher Seite um das Planungsgebiet herum.
    Dies bedeutet für Pendler per Fahrrad zwischen Unterhaching und München einen zusätzlichen Umweg und dadurch eine längere Fahrtzeit. Auch Schüler aus Unterhaching, die hier einen sicheren, kurzen Weg ans Asam-Gymnasium oder Maria-Theresia-Gymnasium hätten, müssten zukünftig den Umweg nehmen.
    Für Radfahrer stellt die Führung eines Rad- und Fußwegs entlang der oben genannten Straßen eine größere Gefährdung dar, als dies bei einem gesonderten Rad- und Fußweg direkt entlang der S-Bahn der Fall wäre.
    Können Sie sich bitte dafür einsetzen, diese Planung zu ändern.
    Dies würde meiner Meinung nach zahlreichen Radfahrern aus und nach Unterhaching sowie gerade im Umfeld einer Schule der Vorbildfunktion „Fahrrad vor KFZ“ dienen.
    Vielen Dank!

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