Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor D. H. am 08. März 2010
4532 Leser · 74 Stimmen (-3 / +71) · 0 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Behinderung Rad- und Fußgängerverkehr

Sehr geehrter Herr Ude,

meine Frage an Sie ist: Warum ist es nötig, dass für den Autoverkehr Fußgängern und Radfahrern Platz genommen wird?

Als Beispiel möchte ich die Hohenzollernstraße anführen: Hier gibt es bekanntlich einige Geschäfte, die stark frequentiert werden. Allerdings sind die Gehwege eher schmal. Zudem werden diese noch schmäler, da auf dem Gehweg Auslagen der Geschäfte sind, die Beschilderung des Parkraums steht, Parkscheinautomaten stehen und Radfahrer ihre Fahrräder dort parken.

Sobald jemand stehen bleibt, um ein Schaufenster zu bewundern, ist fast kein durchkommen möglich. Ich möchte nicht wissen, wie es ist, sich dort mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen hindurch zu wühlen. Stellt man sein Rad dort ab (weil ja sonst kein Platz ist), muss man befürchten, dass es umgestoßen wird aufgrund der Enge.

Warum ist es also nicht möglich, die Parklizensierung so zu gestalten, dass anderen Verkehrsteilnehmern nicht Platz genommen wird? Warum kann man nicht anstelle eines Parkplatzes auch mal einen Fahrradständer vor einem Supermarkt oder so installieren?

Im Zuge der Klimadiskussion wird ja immer wieder betont, man möge auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wechseln. Ich sehe aber hier keinerlei Ansatz, dies zu fördern bzw. zu unterstützen. Nicht alle Bewohner möchten einen Parkplatz für ihr Auto (weswegen ja die Parklizenzen eingeführt wurden), sondern einige auch schlicht für ihr Fahrrad, beim Einkaufen etc.

Könnte man auch auf die anderen, nicht-motorisierten, Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen?

Vielen Dank, in der Hoffnung auf eine Antwort,
D. Huber

+68

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.