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Autor Petra Faltermeier am 23. April 2009
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Sonstige

Begegnung Hund-Mensch

Sehr geehrter Herr OB Ude,

als Natur-, Tier- UND Menschenfreund und gleichzeitig Hundehalter erfahre ich tagtäglich eine wachsende Ablehnung gegenüber Tieren in der Stadt München. Meine Familie lebt seit Generationen mit u.a. Hunden, für uns gibt es keine bessere Form seine Kinder zu sozialisieren und ihnen Verantwortung und Mitgefühl zu vermitteln als durch den Kontakt mit Tieren. Wir gehören zu den Hundehaltern, die schon immer alle Häufchen ordentlich entsorgt haben, und unsere Hunde waren stets freundliche und zugewandte Exemplare, unabhängig von der Rasse.

Daher meine Frage:
Warum gibt es in München so wenige Möglichkeiten zur sozialen und vernünftigen Begegnung zwischen Hund und Mensch?

Wir vermissen u.a. Parkanlagen, wo Zwei- und Vierbeiner das Leben gleichermaßen genießen können. Stets wird man angefeindet oder muß sogar mit Giftködern rechnen (was auch für Kinder brandgefährliche Folgen haben kann!) und - obwohl man die Wege und Flächen sauber hinterläßt - muß sich beschimpfen lassen. Diese Leute vergessen was Hunde alles für uns Menschen tun, angefangen über Rettungs- und Suchhunde bis hin zu Blindenhunden und Hunden, die mit ihren Besitzern Behinderte, Alte und Kinder in Heimen besuchen und somit etwas Freude in deren Alltag bringen.

Wir waren schon so weit, daß wir uns überlegt haben, ganz aus München wegzuziehen. Hier in Laim ist es besonders schlimm. Wir würden uns so sehr wünschen, daß man in München bereits in Kindergärten und Schulen damit beginnt, das entsprechende Wissen und Verhalten zu vermitteln, damit die zukünftigen Generationen ein besseres und gottgefälligeres Verhältnis zu allen Lebewesen (!!!) - nicht nur zum Menschen - aufbauen können. Man mißt eine Gesellschaft nämlich daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht.

Mit freundlichen Grüßen,
Familie Faltermeier

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