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Autor H. Locke am 10. Januar 2012
6249 Leser · 112 Stimmen (-21 / +91) · 9 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Bahnlärm

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich muss mich mit einer Beschwerde über die DB Regio Ostbayernbahn an Sie wenden, nachdem sich sowohl das Bundespolizeirevier München-Ost als auch die Polizeiinspektion 21 als unzuständig bezeichnet und geweigert haben, in irgend einer Form tätig zu werden.
Die Ostbayernbahn stellt sein geraumer Zeit ihre Züge mit laufenden Diesellokomotiven zwischen dem Berufsverkehrseinsatz am Morgen und am Abend am Ostbahnhof (Ostseite) direkt vor unserem Haus in der Friedenstrasse 26a ab. Dies führt zu erheblichen Lärm- und Abgasbelästigungen, die meiner Meinung nach ohne weiteres vermeidbar wären. Sofern es um die Warmhaltung der Motoren gehen sollte, so stünden an den betreffenden Gleisen zahlreiche Stromanschlüsse für die elektrischen Vorheizeinrichtungen der Loks zur Verfügung.
Die Ostbayernbahn lässt meine diesbezüglichen Beschwerden unbeantwortet - hat es offensichtlich nicht nötig, zu reagieren.
Wenn ich meinen Diesel- PKW zum Scheibenabkratzen laufen lasse, begehe ich eine Ordnungswidrigkeit, in Kürze werde ich mit der gelben Feinstaubplakette sogar ausgesperrt.

Ich hoffe, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, dass der Umweltschutz nicht nur für den Bürger, sonder auch für die Bahn gilt und dass Sie gegen den geschilderten Zustand etwas unternehmen können.

Mit freundlichen Grüssen

Hans-Werner Locke

+70

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  1. Autor Hans-Werner Locke
    am 12. Januar 2012
    1.

    Mittlerweile hat die DB AG-Kundendialog geantwortet und die Massnahme durch (aufgrund eines Brandes in einer Trafostation) ausgefallene Stromanschlüsse begründet.
    Für solche unvermeidliche, temporäre Beeinträchtigungen habe ich Verständnis. Meine Beschwerde ist damit gegenstandslos geworden.

    Hans-Werner Locke

  2. Autor Korbinian Beischl
    am 17. Januar 2012
    2.

    Hallo Herr Locke,

    zu 99,9% waren die Bahnanlagen am Ostbahnhof eher da als Ihre Familie in Ihrem Haus, warum sind Sie da hingezogen, wenn Sie mit Bahnlärm gar nicht können ?

    Bis Anfang der 70er Jahre fuhren am Ostbahnhof planmäßig jeden Tag Dampfloks-das haben die Anwohner auch ausgehalten...

  3. Autor Maria Käser
    am 18. Januar 2012
    3.

    Sehr geehrter Herr Beischl,
    kann Ihren Beitrag nicht so ganz nachvollziehen. Herr Locke hat doch recht, wenn er eine vermeidbare Umweltverschmutzung anprangert. Und in den 70igern war ja noch sehr vieles anders als heute; da hatte das Thema Umweltverschmutzung auch keinen Stellenwert.
    Gruß
    K. Kneißl

  4. Autor Korbinian Beischl
    am 19. Januar 2012
    4.

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob Sie die 70er bewußt erlebt haben-wir wohnten damals nicht in Höhlen und nicht alles war schlechter.... (es gab zum Beispiel DIE HÄLFTE Autos, wenn Ihnen die Umwelt so am Herzen liegt) - die Zahl der Dieselloks hat sich hingegen kaum verändert...

    Sie Frau Kneißl (und auch der Berichteschreiber) gehören sicherlich zu den ersten, die sich RIESIG beschweren, wenn der Zug nicht pünktlich kommt, weil die Diesellok wg. Kälte nicht angesprungen ist....

  5. Autor Maria Käser
    am 19. Januar 2012
    5.

    Sehr geehrter Herr Beischl,
    ehrlich gesagt, mißfällt mir Ihr agressiver Unterton, auch in Ihren anderen Beiträgen; und ja ich habe die 70iger bewußt als Münchnerin erlebt. Habe aber auch mit keiner Silbe behauptet, daß damals alles besser war. Das ist Ihre Interpretation! Meine Feststellung war lediglich die, daß es hier völlig in Ordnung ist und im Übrigen auch das Recht eines Bürgers, vermeintliche Mißstände aufzuzeigen bzw. dagegen aktiv zu werden. Und nichts anderes hat er Locke getan! Der Fall hat sich ja auch zu seiner Zufriedenheit erledigt.

  6. Autor Carsten T.
    am 19. Januar 2012
    6.

    Den Ton von Korbinian Beischl empfinde ich als sehr unangenehm.

  7. Autor Hans-Werner Locke
    am 19. Januar 2012
    7.

    Sehr geehrte Frau Kneißl,
    Herr Beischl weiss offensichtlich nicht so recht, wovon er redet. Er sollte erst einmal die Beiträge lesen, dann darüber nachdenken und dann erst schreiben.
    Ich wohne schon seit Dampflokzeiten in der Friedenstrasse und habe mich noch nie über den - betriebsnotwendigen - Bahnlärm beklagt, weiss aber als gelernter Eisenbahningenieur auch, wieviel vermeidbare Beeinträchtigungen durch Gedankenlosigkeit oder Faulheit des Betriebspersonals verursacht werden.
    Dass die Dieselloks die Dampfloks erst abgelöst haben, ist Herrn Beischl bei seiner akribischen Statistik ebenso wie die Umstrukturierung des Münchener Ostbahnhofs im Zuge der S-Bahn-Einführung und der Verlagerung des Rangierverkehrs entgangen.
    Was die Anwohner am Ostbahnhof früher alles ausgehalten haben, kann man z.B. in der Dokumentation "Fliegeralarm" des Münchener Stadtarchivs nachlesen, aber das ist gottseidank ebenso vorbei wie die Umweltignoranz der 1970iger Jahre und kann nicht als Masstab für heutiges Verhalten herhalten. Und wie Karl Valentin schon sagte: "Früher war alles besser-sogar die Zukunft".
    Sehr geehrte Frau Kneißl, ich danke Ihnen für Ihre Beiträge!
    Hans-Werner Locke

  8. Autor Korbinian Beischl
    am 19. Januar 2012
    8.

    ...ich weiß ja nicht, was Sie von freier Meinungsäußerung halten - dies und nix anderes sind meine Kommentare.
    Ich kann da mitreden - wohne an selbiger Bahnstrecke ein paar Meter ostwärts. Ich bestreite einfach, dass die DB aus Jux und Dollerei Emmisionen ausstößt. Was glauben Sie, wie mich z.B. die Hupen der Sicherheitsposten bei Bauarbeiten rund um die Uhr nerven-aber ich beschwere mich nicht, weil mir lebendige Gleisarbeiter halt lieber sind ... ;-)

  9. Autor Gabriela S.
    am 21. Januar 2012
    9.

    warum soll für die DB andere Regel gelten wie für den Otto Normal Autofahrer

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