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Autor Lothar Volz am 04. April 2012
5239 Leser · 107 Stimmen (-8 / +99) · 3 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

außerhalb der Ladenzeiten ...

....wird gigantisch viel Strom vergeudet.
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Sie wollen, dass die Stadt München die erste Millionenstadt ist, die zu 100% von Ökostrom lebt. Diese Idee ist super! Aber dieses Ziel kann man am schnellsten erreichen, wenn man von nun an einfach nur sparsamer und vor allem sinnvoller mit Strom umgeht!
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Wenn man an an einen Sonntag Nachmittag durch die Fußgängerzone wandert, kann man feststellen, dass sehr viele Läden hell beleuchtet sind, obwohl die Geschäfte gar nicht geöffnet haben. Es würde schon ausreichen, wenn nur die Schaufenster beleuchtet wären, aber auch das ist sinnloe Energievergeudung. Viele Backshops sind hell beleuchtet, als würde einem Passanten das interessieren, dass die Verkaufsregale am Sonntag leer sind! Auch Nachts um 3 Uhr brauchen viele Straßenlaternen nicht mehr an sein. Viele Straßenlaternen leuchten auch tagsüber bei strahlenden Sonnenschein.
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In einer modernen Stadt muss man auch in der Lage sein, einen Schalter für eine Beleuchtung sinnvoll und automatisch steuern zu können. Das würde gigantisch viel Stromeinsparung bringen und das Ziel, schon bald nur von Ökostrom zu leben, wird schneller erreicht!

+91

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Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Martin Wunderlich
    am 05. April 2012
    1.

    Aehnliches gilt nebenbei bemerkt fuer Buerogebaeude, von denen viele (O2-Tower, ADAC-Turm im Westend, Mercedes, etc.) auch nach Feierabend noch hell erleuchtet sind. An den Reinigungsteams oder Ueberstunden allein kann es wohl kaum liegen.

  2. Autor Maria Käser
    am 05. April 2012
    2.

    Sehr geehrter Herr Volz,
    Sie hätten eine wahre Freude daran, wenn Sie mal bei dem riesigen, neuen Bürokomplex vom ADAC vorbei schauen würden; hunderte von Bürolampen brennen hier Tag und Nacht durchgehend 7 Tage die Woche. Aber der ADAC muß ja wohl nicht Strom sparen, denn hier zahlen ja die Mitglieder mit ihren Beiträgen diese gigantische Stromverschwendung. In der heutigen Zeit, bei einem neuen Gebäude kann man nur noch darüber den Kopf schütteln.
    viele Grüße
    K. Kneißl

  3. Autor Lothar Volz
    am 05. April 2012
    3.

    Hallo Frau Kneißl,
    Hallo Herr Wunderlich,
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    danke für Ihre Kommentare. Mit einer ähnlichen Bitte habe ich mich schon einmal an den Bundestag und auch an den Bayerischen Landtag gewandt. Als Antwort habe ich vom Landtag erhalten: " Strom zu verbrauchen gehöre zu den Grundbedürfnissen aller Menschen und solange jeder dafür zahle, dürfe jeder auch Strom verbrauchen so viel er will! "
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    Mit Umweltschutz hat so eine Grundeinstellung nichts zu tun!
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    Die Rechnung wäre ganz einfach. In Bayen wird noch ca. 50 % des Stroms mit Kernkraftwerken produziert. Würde man (das ist nur theoretisch möglich!) es schaffen mit der Hälfte des Stroms auszukommen, könnte man jetzt sofort alle Kernkraftwerke abschalten, ohne dass man irgendetwas anderes dafür baut!

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