Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Jürgen S. Bauer am 08. Juni 2011
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Sonstige

Ausbildungsberuf und Regulierungen für einen Computerhelfer

Sehr geehrter Herr Ude,

nachdem ich seit 2004 als selbstständiger PC-Doktor hier in München arbeite, höre ich immer wieder von Kunden, dass Vorgänger von mir nicht mal die einfachsten Probleme lösen konnten und durch ahnungsloses rumprobieren mehr Schaden verursachen, als Erfolge erbringen.

Meine Frage an Sie Herr Ude, warum gibt es in Deutschland und auch nicht hier im wirtschaftlich fortschrittlichen Bayern einen Ausbildungsweg und bestimmte Regeln/Grundvoraussetzungen für Computerhelfer/PC-Doktoren/Technikhelfer? Finden Sie nicht auch, dass in Zeiten, wo in Bayern im Schnitt 2 Computer bzw. 1 Computer und ein internetfähiges Telefon/iPad in jedem Haushalt stehen, die Qualität der Fachleute mal definiert werden sollte? Natürlich verstehe ich das Ausmass dieser Frage und auch die Konsequenzen, aber im Endeffekt kann der Kunde, also jeder Bürger, nur profitieren. Denn nach meiner Erfahrung hat jeder, der einen Computer hat, ab und zu mal ein Problem, das er nicht selber lösen kann. Und viele haben auch ein 'altes' Wissen über Abläufe und einfache Dinge wie den Rechner ausschalten oder den Vollbildmodus einzuschalten. Daher denke ich, ist die Notwendigkeit gegeben.

In meinen Augen sollten Computerhelfer grundsätzliche Dinge erfüllen wie z.B.:

- einen Router einrichten können (FritzBox, Speedport, Netgear etc.)
- vor dem Betreten der Wohnung fragen, ob sie die Schuhe ausziehen sollen (ich mag es auch nicht, wenn Fremde mit Straßenschuhen in meiner Wohnung rumlaufen!)
- technische Dinge einfach erklären können
- eine Datensicherung auf eine ext. Platte machen können
- einen brauchbaren Virenschutz richtig installieren

Mir geht es hier um die typischen Do's and Don'ts für Privatpersonen und nicht um Firmennetzwerke.

Und ich rede hier nicht nur von Informatikstudenten, die sich nebenher ein paar Euro verdienen.

Zu diesem Thema würde ich mich freuen, mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch diese Details besprechen zu dürfen.

Hochachtungsvoll,

Jürgen S. Bauer

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