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Autor Josef Bauer am 16. Dezember 2011
5958 Leser · 84 Stimmen (-11 / +73) · 3 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Ausbau Föhringer Ring dringend erforderlich

Sehr geehrter Herr Ude,

ich wohne im Münchner Osten, in der Nähe des Cosimabades und muss wegen beruflicher Nutzung täglich mit dem Auto in die Nähe des BMW FIZ Gebäudes.

Für ca. 7 km benötige ich, je nach Verkehrslage, bis zu einer Stunde, da der Übergang von der Effnerstraße zum Föhringer Ring ständig überlastet ist. Bei der Heimfahrt stellt sich das gleiche Problem. Seit dem Tunnel am Mittleren Ring hat sich die Situation noch verschlechtert. Ich halte das persönlich als auch ökologisch für nicht mehr zumutbar!

Ich bin auf das Fahrzeug angewiesen. Mit den öffentlichen Mitteln wäre die Fahrtzeit ohnehin nicht besser, da auch hier eine effiziente Ost -Nord-Verbindung fehlt.

Meine Frage: Wann erfolgt der längst fällige Ausbau der 500 m des Föhringer Ringes, der hier das Nadelör bildet ?

Mit freundlichen Grüßen

Josef Bauer

+62

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  1. Autor Herbert Gerhard Schön
    am 07. Januar 2012
    1.

    Sehr geehrter Herr Bauer,

    es dürfte Ihnen bei Ihren häufigen Fahrten über den Föhringer Ring aufgefallen sein, dass diese Straßen-Brücken-Verbindung durch die Hirschau (den nördlichen Englischen Garten) und über die Isar und den Isarkanal führt. Da bewegen Sie sich mit vielen anderen (meiner Meinung nach tatsächlich viel zu vielen) anderen Autofahrer/innen durch ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet hin und her.

    Von der Unterföhringer Auffahrt im Osten bis zur Autobahn bzw. zum Frankfurter Ring im Westen wären es übrigens gut 1.000 Meter Strecke des Föhringer Rings, die ausgebaut werden müssten, damit dort das vierspurige Fahren wirklich Sinn machen würde - und Sie dann vielleicht eine 1/4 Stunde früher am Stau-Anfang des Frankfurter Rings ankommen könnten. Sie bemerken hoffentlich schon, dass ich wirklich ernsthaft versuche, in Ihrem Autofahrer-Denken mitzudenken. Nachdem ich sehr oft im 50er Bus sitze, sind wir uns manchmal vielleicht sogar schon in der einen oder anderen Richtung begegnet; ich wohne in Johanneskirchen.

    Ich fahre von Kleinwagen-Größe (Opel Agila, Ford Ka) aufwärts bis zum LKW (7,5 t) so gut wie alles, was ich privat oder für meine Firma so brauche. Mehr als 3.000 Jahres-Kilometer werden es dabei aber eigentlich nie. Wenn es nach mir ginge, könnte der Föhringer Ring gerne von den derzeit 2 x 5,40 m Spurbreite auf 2 x 4,0 m verringert werden. Das brächte genug freien Platz für einige hundert Bäume mehr. Und es wäre für die dann vielleicht immer noch unentwegt begeisterten Autofahrer/innen gleichbleibend mühsam, zur falschen Zeit am falschen Ort meist jeweils für sich alleine in tonnenschweren Blech- und Plastik-Kisten sitzend darüber nachdenken zu können, wie gaga eigentlich die Münchner Stadtpolitik sein sollte, um solchen "Wir brauchen mehr Platz zum Rasen!"-Wünschen nachzugeben.

    Von mir also ein "dagegen stimmen",
    Herbert Gerhard Schön

  2. Autor Lothar Volz
    am 31. Januar 2012
    2.

    ......und genau deswegen braucht auch München die dritte Startbahn!

    Die Straßen sind anscheinend noch nicht voll genug! Die nächste Folge: zwischen Mittlerer Ring und Autobahn-Ring einen neuen zusätzlichen Außenstadt-Ring bauen, am besten gleich komplett im Tunnel.

  3. Autor Michael Reimann
    am 07. März 2013
    3.

    Ich kann mich dem Anliegen von Herrn Bauer nur anschließen. Hier könnte man jedoch - leider wie immer - eine Grundsatzdiskussion beginnen. Unabhängig anderer Stimmen möchte ich jedoch meine Meinung wiedergeben: Ích verstehe jedoch auch die Meinung von Herrn Volz. Legt man diese beiden Meinungen übereinander, so ergibt sich ein klares Ergebnis: Die ALLGEMEINE Infrastrukturplanung für Verkehr hat schlichtweg in München versagt. Stellen wir uns doch nur einmal vor, dass nun alle Pendler - sofern für den Einzelnen möglich - auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen würden. Dies hätte eine hoffnungslose Überlastung zur Folge. Auf der anderen Seite hätten wir ein ähnliches Bild. Keine Strasse in München wäre diesem Ansturm gewachsen. Solange sich die Parteien Auto- ,Fahrrad- und ÖNV-Fahrer gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben kann die Stadverwaltung schlafen. Es sollte doch endlich einmal in Form eines Bündnisses/Vereinigung gegen die zuständigen Behörden vorgegangen werden. Jedes Unternehmen lebt und profitiert von den Ideen seiner Mitarbeiter - welche wirkliche Ideen hat denn die Stadt München bisher umgesetzt? Ich kenne keine Maßnahme, die bis zum jetzigen Zeitpunkt eine wirkliche Entlastung in einem der genannten Bereiche gebracht hat. Hier und da wurde mal ein Fahrradweg angelegt oder eine Fußgängerampel gebaut = Opium fürs Volk. Echte nachhaltige Konzepte fehlen einfach... Schade

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