Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor petra maxein am 03. Januar 2013
5101 Leser · 108 Stimmen (-36 / +72) · 3 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

asylantenunterkünfte

sehr geehrter hr ude,
wissen sie um die menschenunwürdigen zustände der asylantenunterkünfte in dieser stadt? was gedenken sie dagegen zu tun?
am weihnachtsmorgen war ich in der derzeitigen asylantenunterkunft in der untersbergstraße bei einer familie mit einem kranken kleinkind, um ihnen eine tüte obst, nüsse und vitaminsaft vorbeizubringen. die mutter der 2jährigen zeigte mir das gemeinschaftsklo, auf dessen boden urin mit toilettenpapier schwamm und das erbärmlich stank, die gemeinschaftsdusche, in der jemand kot hinterlassen hatte und die gemeinschaftsküche, die aus 4 kochplatten zwei verstopften spülen und zwei überquellenden mülleimern bestand. ein anruf nach den feiertagen beim gesundheitsamt ergab, dass die zuständigen ärzte sich schon mit sowohl den betreibern als auch der regierung von oberbayern zusammengesetzt haben wegen der hygienischen zustände der asylantenunterkünfte, jedoch ohne ergebnis.
mich persönlich hat es sehr bewegt, dass diese familie hier in münchen unter solchen bedingungen weihnachten verbringt. deshalb bitte ich sie, alles in ihrer macht stehende zu tun, dass diese menschen in unserer stadt menschenwürdig untergebracht sind.
mit hoffnungsvollen grüßen und ihnen für ihre arbeit dankend wünsche ich ihnen ein erfolgreiches neues jahr.

+36

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Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 08. Januar 2013
    1.

    Vielleicht sollte man auch mal die Asylanten darüber aufklären, daß es in ihrem Sinn ist, ihre eigenen Unterkünfte sauber zu halten. Daß eine Dusche als Toilette benutzt wird, ist weder die Schuld der Stadt München noch sonstiger Behörden. Auch daß eine Küche nach Gebrauch sauber zu hinterlassen ist, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wenn nicht gibt es hier wohl Aufklärungsbedarf. Der Dreck wird von den Bewohnern verursacht, warum kann man hier nicht dafür sorgen, daß der eigene Dreck selbst weggemacht bzw. weggeräumt wird?

  2. Autor Helga Kurth
    am 04. März 2013
    2.

    Ich war im letzten Jahr beruflich in der Bayernkasserne. Als ich kam, wurden gerade die Essenspackete ausgegeben. Gänge und Grünanalagen waren sauber und ordentlich. Als ich mich zwei Stunden später wieder auf den Heimweg machte, lagen reichlich zerbrochene Nudelpackungen - und Nudeln und die Papierchen von Süßigkeiten auf den Gängen.....

  3. Autor Kristina Müller
    am 30. März 2013
    3.

    Fragen Sie mehrere Mitarbeiter von betreuenden Sozialeinrichtungen wie mit Wohnraum, Möbeln, Hausrat, ... umgegangen wird. Nach drei Wochen alles demoliert ....

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