Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Thomas Fischer am 23. September 2012
5103 Leser · 92 Stimmen (-6 / +86) · 3 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Anwohnerparkplätze während der Wiesn

Sehr geehrter Herr Ude,
eingangs gleich mal meine Frage:
Warum werden während der Wiesn in keinster Weise die Anwohner berücksichtigt ? Man muss sich einschränken, damit habe ich kein Problem. Wenn man damit nicht leben kann, sollte man hier nicht wohnen.
Das sollte aber nicht bedeuten, dass die Anwohner hier keine Rechte mehr haben.
Ich wohne in der Parkzone Lindwurmstr. und habe hierfür auch eine Parklizenz.
Für die Seitenstrassen gibt es Schilder, nur Anwohner, schön. Wenn man aber ohne Lizenz hier parkt, was passiert ? Man bekommt einen Strafzettel, das ist alles. In anderen Städten werden KFZ ohne Parklizenz konsequent und sofort abgeschleppt, warum bei uns nicht ?
Jetzt noch etwas, was ich wirklich als eine Frechheit der Stadt empfinde.
Ich habe mir gestern Abend noch rechtzeitig einen dauerhaften Parkplatz gesucht und voller Freude in der Stielerstr. gefunden.
Heute am Freitag komme ich um 19:15 von der Arbeit und was sehe ich. Parkverbotsschilder ab dem 31.09.12
Kann man so etwas nicht auch früher aufstellen ? Am Bavariaring stehen die Schilder auch viel früher. Da man in den Medien ja immer ganz groß verkündet, die Planung der nächsten Wiesn beginnt schon am Ende der aktuellen, frage ich mich wann diese Schilder geplant wurden. Gestern ?

Mit freundlichen Grüßen von einem Bürger der Weltstadt mit Herz,

T. Fischer

+80

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  1. Autor Lothar Volz
    am 24. September 2012
    1.

    Hallo Herr Fischer,

    ich habe vor ca. drei Monaten einmal von der Münchner-Stadtverwaltung wegen eines ähnlichen Themas eine Antwort erhalten:
    -
    "Das Münchner Oktoberfest ist eine weltbekannte Veranstaltung, auf der mehr als eine Milliarde € umgesetzt werden. Da gelten Ausnahmezustände".
    -
    Diese Antwort finde ich bodenlos unverschämt. Vor allem den Bewohnern gegenüber, die in München "nur" leben wollen.

  2. Autor Benjamin Shattuck
    am 27. September 2012
    2.

    Guten Abend,
    ich sehe das sehr ähnlich. Ich wohne nun seit nicht ganz einer Woche in der Lindwurmstr. ecke Stielerstr. und wurde genau dort abgeschleppt, weil ich zur Hälfte im Halteverbot stand. Mindestens 50% der aktuell dort parkenden Fahrzeuge haben, im Gegensatz zu mir, keinen Anwohnerparkausweis. Ich bin noch mitten im Umzug und an einen Parkplatz in der "Nähe" angewiesen.
    Da ich ohnehin bereits täglich über 30 Minuten mit der Parkplatzsuche beschäftigt bin, hatte ich mich über den gestrigen "Parkplatz" sehr gefreut. Mir war bewusst, dass ich teilweise im Halteverbot stehe, habe aber mit etwas Verständnis für die Anwohner gerechnet. Zumal ersichtlich war, dass ich erst kürzlich umgezogen bin und noch Umzugskartons im Wagen habe.
    Da verdient die Stadt "mehr als eine Milliarde €" und nimmt es von denen, die den größten Ärger damit haben.
    Ich würde mich freuen, wenn die Stadt einen Teil der Milliarden dazu nutzen würde, die Anwohner zu unterstützen und die Kosten des Abschleppens übernehmen würde.

    Mit freundlichen Grüßen
    B.Shattuck

  3. Autor Thomas Fischer
    Kommentar zu Kommentar 1 am 28. September 2012
    3.

    Hallo Herr Volz,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Natürlich auch Danke an alle Anderen für die positiven Stimmen. Ich merke, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.
    Zur Antwort der Stadt München fällt mir nichts mehr ein. Bei dieser Dimension der Wiesn handelt es sich doch nur um ein paar Autos die hier abgeschleppt werden müssten und es sollte sich mit einem Milliardenumsatz sicherlich nicht spürbar negativ auswirken. Vielmehr hätte es meiner Meinung nach einen erzieherischen Wert und dass sollte doch auch im Interesse der Stadt sein.

    Viele Grüße,
    T.Fischer

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