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Autor Robert Pietsch am 19. Dezember 2011
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Mobilität und Verkehr

Anwohnerparken - Parkscheinpflicht an Werktagen

Es existieren Anwohner-Parkbereiche, in welchem werktags tagsüber zusätzlich ein Parkschein notwendig ist (angeblich wegen der Geschäfte in den betreffenden Straßen). Allerdings geben die Inhaber der Geschäfte selbst auf Nachfrage an, dass die Kundschaft zum überwiegenden Teil aus der Nachbarschaft stammt und nicht per eigenem Auto zum Einkauf kommt (auch irgendwie plausibel bei Apotheken, Restaurants, Drogerien, Obstständen, kleinen Supermärkten etc.).
Gleichzeitig ist der freie Parkraum für die dort wohnenden Bürger extrem beschränkt, sodass (nach 30-minütiger Parkplatzsuche) die Wahl notgedrungen häufig auf die o.g. Parkplätze fallen muss, da es schlichtweg keine anderen Parkplätze mehr gibt. Und nachdem der Großteil der Anwohner Jobs mit oft unregelmäßigen Arbeitszeiten nachgeht, kann das Fahrzeug auch nicht sofort wegbewegt werden, sobald ein anderer Parkplatz frei wird.

Durch diesen Umstand - verbunden mit dem höchst rigorosen Vorgehen durch die Verkehrsüberwachung - ergibt sich eine Situation, die in anderen großen Städten meiner Meinung nach wesentlich glücklicher gelöst ist und hier denjenigen Bürgern schadet, die durch ihre Abgaben wesentlich zum Wohlstand unserer Stadt beitragen. Immerhin sollten die Verkehrsregelungen doch dazu beitragen, die Bürger zu entlasten und nicht zusätzliche Aufwände und Belastungen zu schaffen.

Meine Frage bzw. mein Vorschlag an dieser Stelle:
Wäre es denn nicht möglich, den Bürgern, die sicherlich mit ihrem Job genügend Stress haben und sich abends eigentlich nur wünschen, ihr Fahrzeug ohne weiteren Stress irgendwo parken zu dürfen, entgegenzukommen?
So sollte es doch möglich sein, die o.g. Regelungen zu hinterfragen und ggf. einfach aufzuheben. Damit wäre sicherlich vielen Münchner Bürgerinnen und Bürgern erheblich geholfen.

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