Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Kai Schulze am 21. Mai 2013
4213 Leser · 80 Stimmen (-9 / +71) · 2 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Anwohnerparken Donnersbergerstraße Neuhausen - Parkplatzsituation

Sehr geehrter Herr Ude,

Die Donnersbergerstrasse in München sowie der Stadtteil Neuhausen gehört zu den Stadtteilen mit dem wenigsten Parkraum für Anwohner und Autos.

Es wurde deshalb vor einigen Jahren die Tiefgarage Donnersbergerstrasse 1-3 gebaut die unterirdisch verläuft und durch automatisches Parken vereinfacht wird. Leider beträgt die Wartezeit so einen Parkplatz zu bekommen nach Auskunft des Betreibers mindestens 15 Monate. Auf die Warteliste kann man sich jederzeit schreiben lassen. Neue Projekte sollten 2010 gestartet werden,laut einem Artikel in der SZ damals. Leider ist daraus nie etwas geworden.

Aktuell ist die Parkplatzsituation immer verheerender. Da es in der Donnersbergerstrasse selber und vor allem auch in allen anderen angrezenden Strassen kein Anwohnerparken gibt ist es jeden Tag eine Farce sich einen Parkplatz zu suchen. Es ist ein richtiger Kampf geworden.

Die Polizei nutzt dies, seit es die Dienststelle in der Landshuter Allee gibt regelrecht um Kasse zu machen. Es gibt Zonen in denen man zwar nicht parken soll, aber dort stört es absolut niemanden wenn dort jemand parkt. Die Polizeit schreibt fleissig alle auf. Selbst wenn man versucht sich noch irgendwo hinzuquetschen....Strafzettel. Die Frage: Wo soll man denn sonst parken stellt sich da schon.

Das Hauptproblem sind aber die Auswärtigen KFZ Halter. In der letzten Woche habe ich eine Stichprobe in der kompletten Donnersbergerstrasse vorgenommen. Das Ergebnis: Von 100 geparketen Autos waren 40!!! keine Münchner! In Summe in Neuhausen liegt die Quote bei Nicht Anwohnern die Parkplätze von zahlenden Münchnern belegen also bei ca. 30-40%!

Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Die Donnersbergerbrücke wäre eine Alternatve. Doch Sie würden ihr Auto dort nachts mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abstellen. Die Brücke ist ein Drogen Umschlagsbplatz, Sachbeschädigungen an den Autos liegen an der Tagesordnung.

Sehr geehrter Herr Ude. Ich bitte Sie sich diesem Thema anzunehmen. Seit Jahren tut sich nichts und die Situation wird immer schlimmer.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

K.Schulze

+62

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Robin Berger
    am 25. Mai 2013
    1.

    Wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit (mit dem Rad!) sehe, dass gut 90% aller im Stau stehenden Autos ein Münchner Kennzeichen haben, kann ich nur den Kopf schütteln.
    Mehr Parkplätze und mehr Strassen sorgen für mehr Autos...damit muss endlich Schluss sein!
    Eine Millionenstadt braucht eine Infrastruktur, die es den Anwohnern ermöglicht, auf ihr Auto zu verzichten. Das Fahrradfahren, guter ÖPNV und Carsharing sollten finanziell gefördert werden, nicht noch mehr Autos und Parkplätze /-häuser.
    Das ist der Wegweiser für die Zukunft.
    Leider verstehen das nur Wenige bzw. nur Wenige Überdenken ihr gewohntes Verhalten mal kritisch.
    (Damit sind nicht Sie persönlich gemeint.)
    Ich war diese Woche in Amsterdam und begeistert von den vielen Fahrradfahrern...aber das wird bei den Deutschen und ihrem "Lieblingsspielzeug" wohl nie so werden...

    Entschuldigung für eine Minus-Stimme ;-)

  2. Autor Kai Schulze
    Kommentar zu Kommentar 1 am 29. Mai 2013
    2.

    Hallo Herr Berger,
    Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Ich finde ihre Antwort sogar sehr gut und zutreffend!
    Ich bin vom Carsharing wieder weg gekommen, da es für Fahrer die auch mal raus aus München wollen nicht interessant ist und ausserdem preislich auch noch zu teuer. Es lohnt sich nicht aus München mit einem DriveNow oder ähnlichem zu fahren. Mit der Sbahn ist man Ewigkeiten unterwegs. Andere Verbindungen gibt es nicht.
    Grundsätzlich haben Sie absolut Recht. Ich nutze mein Kfz wie ich sagte oft , da ich nicht nur in MUC unterwegs bin beruflich.
    Es gibt aber leider zu viel "Parker" aber wenige "Rider" ... oft stehen die Autos ja wochenlang ungenutzt an gleicher Stelle.
    Vielleicht schafft es München irgendwann mal das in den Griff zu bekommen. Mein eigenes Denken sehe manchmal durchaus auch kritisch, aber der Münchner ist eben gemütlich ;-) Da sind uns die Asiaten einiges voraus.... habe es selbst in Shanghai,Peking oder Bangkok gesehen.
    Schöne Grüße

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