Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Andreas Mucker am 24. Mai 2012
4010 Leser · 90 Stimmen (-9 / +81) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

Anwohnerparken bei überteuerten Garagenplätzen wirkungslos

Sehr geehrter Herr Ude,

als ehemaliger Nachbar diverser Hotels und aktueller Nachbar eines großen Bürogebäudes ist mir aufgefallen, dass Anwohnerparken die Anwohner solcher Gebäude leider nur bedingt entlastet. Jedes neue Hotel- oder Bürogebäude muss zwar im Rahmen des Genehmigungsverfahrens ausreichende PKW-Stellplätze nachweisen, die Preispolitik ist dann jedoch Sache des Betreibers und führt zu gegenteiliegen Effekten. Beispiel Rosenheimer Platz: Hier haben Hotelgäste die Wahl, 22,- € pro Nacht für die ausreichend vorhandenen Tiefgaragenplätze unter dem Hilton zu zahlen, oder aber für 6,- € pro Nacht z.B. in der Schleibinger Straße im Anwohnerbereich zu parken. Infolgedessen sind die Anwohnerparkplätze in der Schleibinger Straße für Anwohner kaum verfügbar, die Hotelgarage hingegegen steht fast leer.

Dasselbe gilt für Bürogebäude wie z.B. den Nokia Siemens Networks Standort an der St.-Martin-Straße. Hier gäbe es genügend Stellplätze in eigenen Parkhäusern und Tiefgaragen. Diese müssten von den Angestellten aber bezahlt oder als geldwerter Vorteil versteuert werden. Infolgedessen werden die Fahrzeuge lieber auf den Straßen im Umkreis geparkt.

Wäre es nicht sinnvoll, bei neuen Genehmigungsverfahren von Hotels und Bürogebäuden nicht nur die Schaffung von Parkmöglichkeiten, sondern auch deren kostenneutrale Bereitstellung an die Nutzer zur Auflage zu machen?

Oder sehen Sie andere Möglichkeiten, den Leerstand von Prakhäusern und Tiefgagaragen beoi gleichzeitiger Überlastung der Anwohnrparkplätze im Umkreis von Hotel- und Bürogebäuden zu verhindern?

Besten Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

+72

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Michael Lehr
    am 04. Juni 2012
    1.

    Die Stadtverwaltung muß diesen Hotelbetreibern die Grenzen aufzeigen. 22 Euro für eine Nacht parken ist Wucher.
    Pro Tag max. 5 Euro ist die oberste Grenze.

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