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Autor Petra Voitle am 09. November 2013
3156 Leser · 59 Stimmen (-6 / +53) · 3 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Ampelschaltung Dachauer-/Lothstr.

Sehr geehrter Herr Ude,
ich freue mich über diese tolle Möglichkeit Ihnen eine Nachricht zukommen zu lassen und verbinde damit ein dringendes Anliegen.

Grob gesagt geht es dabei um die Ampelschaltung Ecke Dachauer-/Lothstr. Genauer gesagt geht es in diesem Zusammenhang um den Schulweg meines Kindes, der diese Kreuzung auf seinem Schulweg täglich mindestens zweimal passieren muss. Mein Sohn ist jetzt in der 3.Klasse und geht mittlerweile eigentlich selbstständig zur Schule. Meist mit mehreren Freunden, die auf dem Weg wohnen. So bin ich bisher davon ausgegangen, dass er den Weg schon alleine bewältigen kann. Da er seit Mitte Oktober an einem Nachmittagskurs der Schule teilnimmt, habe ich ihn beim ersten mal dorthin begleitet. Dabei ist mir mit Entsetzen aufgefallen, dass sich die grüne Phase der Ampelschaltung an beschriebener Kreuzung so drastisch verkürzt hat, dass man selbst bei zügigem Schritttempo nicht mehr komplett die Straße passieren kann. Ich spreche hier von der Überkreuzung der Dachauer Str. So waren wir gezwungen auf dem Mittlestreifen Pause zu machen. Der Mittelstreifen ist allerdings so schmal und zum Teil auch übervoll mit Menschen (wg. der nahegelegenen Fachhochschule), dass es sehr gefährlich ist dort zu verweilen. Auf der einen Seite fahren Autos dann mit z.T. 50 Kmh und mehr an einem vorbei und auf der anderen Seite fährt die Tram. Der Mittelstreifen ist max. 1,50 m breit!!!

Meine dringende und eindringliche Bitte wäre daher, die Grünphase der Ampelschaltung mindesten so einzustellen, dass die Kinder mit einemmal von der einen Straßenseite zur anderen wechseln können. Seit ich das erlebt habe, kann ich mir nicht mehr sicher sein, ob mein Kind den Schulweg sicher und selbständig bewältigen kann. Leider habe ich aus beruflichen Gründen auch nicht die Möglichkeit, meinen Sohn jeden Tag zu bringen und abzuholen. Zusätzlich kriegen die Kinder im polizeilichen Schulunterricht die Information, dass sie bei Kreuzungen nicht rüberrennen sollen und sind aber dann andererseits durch diese Situation schon fast gezwungen, das zu tun.

Ich bitte sehr darum, dieses Anliegen dringlich zu behandeln, da jeder Tag ein neues, sehr hohes Risiko birgt.

Vielen Dank im Voraus.

Herzliche Grüße
Petra Voitle

+47

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Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Christoph Müller
    am 10. November 2013
    1.

    Hallo Frau Voitle,

    die Ampeln an dieser genannten Straßenecke richten sich nach dem Tramverkehr! Da wird wohl nicht viel Luft sein, was zu machen! Übrigens bin ich auch dort sehr oft unterwegs, mir ist so ne kurze Ampelschaltung noch nicht aufgefallen! Und wenn man die Mitte der Straße erreicht hat, hat man immer noch ein Puffer, die andere Seite zu erreichen, bevor die Autos Grün haben!

    Grüße
    CM

  2. Autor D vh
    Kommentar zu Kommentar 1 am 14. November 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Müller,

    "Puffer" gibt es nicht wenn es um Schulkinder geht. Rot ist rot, und grün ist grün. Die Einschätzung ob "noch was geht" ist lebensgefährlich für junge Kinder und sollte einfach nicht angelernt werden.

  3. Autor Heiner Müller
    am 07. Dezember 2013
    3.

    Diese Ampelschaltung ist in ganz München fragwürdig. Die "Schrittgeschwindigkeit" wurde offensichtlich sehr hoch angelegt.

    Eine ähnliche Situation wie die beschriebene erlebe ich täglich an der Kreuzung Luisenstraße/Elisenstraße (das Luisengymnasium befindet direkt an dieser Kreuzung)
    - es ist für mich (als schnellen Geher) unmöglich, die Straße innerhalb der Grünphase zu überqueren.

    Ich fände es selbstverständlich daß sich die Grünphaseen an den LANGSAMSTEN Fußgängern - z.B. mit einer Gehbehinderung - orientieren.
    Die Überquerung sollte in einem langsamem Tempo von - sagen wir - 0,5 m/s zu bewältigen sein.
    UND: Grünphase / Überquerung heißt: Über die komplette Straße - nicht nur bis zur Mittelinsel.

    Aber wenn u.a. BMW an der Entwicklung der idealen Ampelschaltung beteiligt ist - dann ist doch klar wo die Prioritäten liegen...

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