Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Max Wunder am 27. September 2011
6188 Leser · 87 Stimmen (-4 / +83) · 2 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Abzocke auf dem Oktoberfest?

Sehr geehrter Herr Ude,

auf der websitee des Verbraucherschutzministeriums steht u.a.

"Das BMELV setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für angemessene Verbraucherrechte, für den Schutz vor Täuschung und Irreführung zeitgemäß gestaltet werden."

Dafür danke ich dem Ministerium auch das dies in Deutschland meist gegeben ist. Umso mehr verwundert es mich aber, das München sich beim Oktoberfest (das ja ein Aushängeschild für Deutschland bei den Touristen ist) sich nicht daran hält:

Ist es den Festwirten erlaubt die Maß Bier (die bekanntlich mit 1l definiert ist) auch "offiziell" mit 0,9 auszuschenken und darüber hinaus dieses Maß auch teilweise mit deutlich 50% (ab 18.00 Uhr) noch zu unterschreiten?

Immer mehr ausländische Medien beschweren sich zu Recht über diesen Betrug. Wie kann dies sein bzw. welche Maßnahmen sind hier gepant?

Drückt unser Ordnungsamt etwa bei der Wiesn beide Augen zu?

Gerade da Sie als quasi Schirmherr der Wiesn wirklich einen sympathischen Eindruck machen, müsste Ihnen doch gelegen sein gegen die Abzocke vorzugehen und diese mit der 0,9 Grenze nicht aktiv zu unterstützen?

Beste Grüße und Dank

+79

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Norbert Nicklich
    am 15. November 2011
    1.

    ... ich werde auf jeden fall nicht noch einmal diese veranstaltung besuchen! das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Und die viel gepriesene Münchener Gastfreundlichkeit habe ich nur ausserhalb des Oktoberfest geniessen können!

  2. Autor Robert Strittmatter
    am 24. November 2011
    2.

    Ja ja, das bekannte " Ozapft is " gilt halt nicht nur bei der Eröffnung
    durch unsern OB , man könnte das auch anders sehen.
    Man stelle sich die ganzen Wiesn Besucher als Bierfass vor,
    sobald die anfangen auf die Wiesn zu rennen und ihr sauer verdientes Geld auszugeben um die überteuerten Preise zu zahlen sagt man bei der Stadt München zum zweiten mal:

    " Ozapft is "

    aber dieses mal am Geldbeutel der Besucher !!
    Ich geh´schon seit über 10 Jahren nicht mehr auf die Wiesn ,
    dafür muss ich für mein Geld zu schwer arbeiten als das ich´s denen
    in den Ar...äääh Rachen schiebe !
    Aus meinem Bekanntenkreis habe ich erfahren das die Einnahmen bei den Wiesnwirten in der ersten Woche für die Umkosten wie
    Zelt , Bier , Personal drauf gehen, und das Geld der zweiten Woche in die Tasche des Wiesnwirts fließt.
    Und was da unterm Strich raus kommt besonders wenn 3 Maß Bier verkauft werden, aber nur 2 Liter Bier drin waren, na dann

    PROST !

  3. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.