Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor K. Wettengel am 12. September 2012
4903 Leser · 86 Stimmen (-3 / +83) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

30 ér Zone Mayerbeer-Offenbachstraße

Sehr geehrter Herr Ude,

die o.g Straßenverbindung ist seit geraumer Zeit als 30ér Zone verkehrsberuhigt worden.
Über die Sinnhaftigkeit möchte ich hier nicht diskutieren.
Es sind zwei Punkte die mich veranlassen hier aktiv zu werden und mich an Sie zu wenden.
1. Punkt
Als Anwohner der ca 80 m versetzten Lindpaintnerstraße wurde ich mehrmal von anderen Verkehrsteilnehmern bedrängt und genötigt (div. Handzeichen, Hupen, dichtes Auffahren etc...
Ein intervenieren bei der PI 45 ergab lapidar, es sei zu wenig Personal für Kontrollen und es sei ja schon 2x !!! kontrolliert worden.
2. Punkt
Von Verkehrsberuhigung kann hierbei keine Rede sein. Wenn ich in meinem Dachgeschoßbüro arbeite, kann ich mir tagsüber ebenfalls wildes gehupe anhören.
Fazit:
Nach 30 Jahren als Anwohner fühle ich mich nun unsicher (ich bin mit meinem Motorrad am vergangenen Sonntag massiv bedrängt worden) und erbitte mir effiziente Gegenmaß-nahmen um diesen unerträglichen Zustand einhalt zu gebieten.
Dies kann gerne noch durch eine Unterschriftenaktion der Anwohner in meinem Umfeld bestätigt werden.
Ich verbleibe mit der Bitte um konkrete Maßnamen

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Wettengel

P.S. Durch diese unkontollierten Fahrweisen kam es bereits zu Unfällen!

+80

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 12. September 2012
    1.

    Es ist leider so, daß diese 30iger-Zonen nur eine Alibifunktion der Stadt München haben, so nach dem Motto: "wir tun ja was für die Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung". Jeder der in einer 30iger-Zone lebt, wird bestätigen können, daß sich 95% der Autofahrer nicht annähernd daran halten. Ganz schlimm ist es, wenn die Straße auch noch gerade und relativ breit ist. Hier wird gebrettert was das Zeug hält, trotz Geschwindigkeitsbegrenzung! Das leidige Argument des KVR bzw. der Polizei, es werden schwerpunktmäßig an Unfallschwerpunkten Radarkontrollen durchgeführt zeigt, daß die Verantwortlichen immer noch nicht begriffen haben, daß es hier auch um Umweltschutz geht. Langsam fahrende Autos machen einfach weniger Lärm und stoßen weniger CO2 aus. Aber in einer Stadt, in der dem Auto nahezu gehuldigt wird, ist wohl nicht's anderes zu erwarten. Und so sind 30iger-Zonen nicht's anderes, als Symbolpolitik!

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